Neuer Termin: die diesjährige ökumenische Gemeindefahrt findet schon am 12. September 2026 statt. Ziel wird in diesem Jahr das schöne Bad Kissingen in Franken sein.
Wir geben uns ganz dem Flair einer mondänen Badestadt hin. Es erwartet Sie ein buntes Tagesprogramm! Wir starten unsere Zeit in Bad Kissingen mit einer klassischen Stadtführung: Lernen die Altstadt kennen. Spazieren durch den Kurgarten. Bestaunen historischen Kuranlagen. Probieren das Heilwasser. Erfahren wissenswertes über die sieben Heilquellen. Lauschen Anekdoten über berühmte Gäste.
Das Mittagessen nehmen wir in einer gemütlichen und alteingesessenen Gaststätte, dem „Bratwurstglöckle“ ein.
Danach werden wir eine kleine Ausfahrt zu Wasser machen: das „Saaledampferle“ ist für uns mit dem Ziel „Saline“ und wieder zurück reserviert.
In der Altstadt beschließen wir den Tag mit einer kleinen Andacht in der evangelischen Erlöserkirche bevor wir gegen 16:00 Uhr die Heimreise antreten werden.
Der Reisepreis beträgt 45 Euro/Person.
Darin sind enthalten:
· Fahrt in modernem, klimatisierten Bus der Firma „Trümner Reisen“
· Ein zweistündiger Stadtrundgang mit Führung durch die Altstadt, Kurgarten und Heilwasserprobe
· Fahrt mit dem Saale-Dampferle. Fahrzeit je 20 Minuten
Im Preis nicht enthalten:
Mittagessen in der Gaststätte
Abfahrt: 07:30 Uhr am Busparkplatz „Oberhain“, Gemünden
Rückfahrt: von Bad Kissingen um 16-16:30 Uhr
Ankunft: in Gemünden: ca. 18:30 Uhr
Noch wichtig zu wissen:
Derzeit wird die Saline in Bad Kissingen renoviert. Die Wiedereröffnung ist für Mitte September geplant. Somit können wir dort leider nur das Außengelände besichtigen. Der Aufenthalt an der Saline beträgt darum nur ½ Stunde Der Zugang vom Dampferle zur Anlegestelle „Saline“ erfolgt über einen nicht barrierefreien, kurzen Treppenaufstieg
Anmeldung über das Kirchenbüro Gemünden, Frau Knierim, Telefon 06453-6488418, Öffnungszeiten Dienstag von 14:30-18:00 Uhr,
Montags und Donnerstags von 08:00 bis 12:00 Uhr.
Wie gut, dass in der Kirche nicht nur gepredigt, sondern auch viel gesungen wird. Singen kann man nämlich gut gemeinsam. Aus vollem Herzen. Aus voller Kehle. Im üblichen Sonntagsgottesdienst sieht die Liturgie fünf Lieder vor. Leider hatte die antike Anschlagtafel in Mohnhausen nur Platz für vier. Dank des Engagements von Petra Silbermann-Vackiner, die einen Blick für Details hat, wurde diese jetzt entsprechend erweitert. Super Idee. Das spart dem Pfarrer Zeit und Energie.
Liedtafeln sind eben ein Hingucker.
Herzlichen Dank dafür!
Am 06. Januar 2026 verstarb Hartmut Müller aus Rengershausen im Alter von 78 Jahren. Hartmut Müller hat als Prädikant über 2 Jahrzehnte zahlreiche Gottesdienste in Grüsen sowie Mohnhausen gehalten. Und dies stets sehr engagiert getan. Vor 30 Jahren sprach er mich auf einer kirchlichen Veranstaltung an und kam sofort zur Sache. „Ich möchte zu gerne mal in der schönen Fachwerkkirche in Mohnhausen predigen“. „Du darfst“ - antwortete ich sinngemäß oder ohne Zögern mit dem Spruch aus einer uralten Margarinewerbung. Daraus entstand eine Reihe intensiver Begegnungen. Nicht nur als Urlaubsvertretung. Hartmut Müller hatte eine besondere Art und Weise, Gottesdienste zu feiern. Seine Gedanken kamen aus einem frommen Herzen. Nie war er ums rechte Wort verlegen. Was er sagte, blieb häufig im Gedächtnis haften. Manchmal schwere Kost. Jedoch immer eindrücklich. Nachhaltig. Anregend. Darüber hinaus nahm er sich Zeit für Gespräche mit den Besuchern, die er kannte oder kennenlernen mochte. Hartmut Müller. Eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ein Christenmensch. Wir danken Gott, dass er in unserer Mitte wirken konnte.
Und behalten ihn in Erinnerung!
Eine Taufe ist ein besonderer Moment: für den Menschen, der getauft wird, für die Familie, für Patinnen und Paten, Freundinnen und Freunde – und auch für unsere Kirchengemeinde. Denn wir feiern gerne Taufen. Sie erinnern uns daran, dass Gott jedem Menschen seine Liebe zuspricht und sagt: Du gehörst dazu.
Mit der Taufe wird sichtbar, was uns im Glauben trägt: Wir sind nicht allein unterwegs. Wir sind Teil einer Gemeinschaft, dürfen uns angenommen wissen und erfahren Zugehörigkeit – zu Gott und zu seiner Kirche. Darum ist jede Taufe ein Anlass zur Freude, zum Innehalten und zum Feiern.
Eine Taufe ist dabei in jedem Alter möglich. Ob ein kleines Kind, ein Jugendlicher oder ein erwachsener Mensch getauft werden möchte: Alle sind herzlich willkommen.
Wenn Sie über eine mögliche Taufe nachdenken oder Fragen dazu haben können Sie sich gerne im Pfarramt bei Herrn Jung oder Frau Weidemeyer melden. Gemeinsam finden wir einen Termin und eine Form, die stimmig ist.
„Über Geld und Krankheiten spricht man nicht. Entweder man hat’s. Oder eben nicht. Ließ mich meine Tante Lilly immer wissen“. So begann einer meiner Artikel über das Erfolgsmodell „Freiwilliges Kirchgeld“, das seit einigen Jahren in unserer Gemeinde erhoben wird. Nach anfänglichen Irritationen haben sich viele an den vorweihnachtlichen Brief gewöhnt und bekunden spürbar großzügig ihre Unterstützung für konkrete Wünsche vor Ort. Diesmal fokussierten sie sich auf die Projekte „Technische Anschaffungen für Gottesdienste an der frischen Luft“ sowie „Wartung und Pflege der Glocken unserer 4 Gotteshäuser“. Wenn ich dem Ergebnis meine Interpretation beifügen darf, dann beweisen die erzielten 10.394,00 Euro recht eindrucksvoll, dass wir damit auch Ihren Geschmack getroffen haben. Dankeschön!
Am Samstag, den 12. September 2026 findet unsere diesjährige ökumenische Gemeindefahrt statt. Sie führt ins wunderschöne Bad Kissingen und einige beeindruckende Orte drumherum. Nähere Informationen dazu im nächsten Gemeindebrief.
Die Gemeindereferentin Frau Christiane Adler, die unsere ökumenische Zusammenarbeit über viele Jahre geprägt hat, ist nicht mehr für die Katholische Kirchengemeinde Gemünden zuständig.
Der Pfarrgemeinderat der katholischen Kirche möchte die ökumenische Zusammenarbeit gerne fortführen. Die folgenden Angebote bleiben bestehen: Bibelabend, Ökumenisches Frauenfrühstück, Advent/Licht aus Bethlehem und die „Nacht der Lichter“.
Die Termine der Veranstaltungen werden im Gottesdienst oder im Gemeindebrief veröffentlicht.
Die nächste ökumenische Veranstaltung:
Wir laden alle Frauen am
Samstag, den 25. Oktober 2025
um 09:30 Uhr
zu einem ökumenischen Frauenfrühstück in das Gemeindehaus der Katholischen Kirche, Steinweg 3 ein.
Zur besseren Vorbereitung und Planung wird um Anmeldung gebeten.
Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie von Frau Margarete Parthesius (PGR der katholischen Kirche Gemünden, Telefon: 06453-7553) und im Kirchenbüro der evangelischen Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth,
(Telefon 06453-6488418)-
Helfen Sie mit die Adventszeit zu einer stimmungsvollen Vorbereitungszeit auf Weihnachten zu gestalten! Beim Lebendigen Adventskalender kommen Menschen unterschiedlichen Alters für eine halbe Stunde zusammen, um sich Inspiration und gute Gedanken für die Adventszeit zu holen. Alle Hektik des Alltags und jeglicher Konsum, der uns am Ende des Jahres stresst, kann bei der Begegnung mit anderen und der Dauer einer besinnlichen Geschichte, einigen Liedern, einem kleinen Anspiel oder Ähnlichem vergessen werden. Wenn Sie gerne GastgeberIn sein wollen, brauchen Sie nur an einem Abend Ihrer Wahl zwischen dem 1. und dem 22. Dezember Ihr Garten-, Hof- oder Garagentürchen zu öffnen und um 17:30 Uhr für ca. 15 Minuten den BesucherInnen eine kleine Auszeit zu „bescheren“. Dies könnte eine kurze weihnachtliche Lesung sein, ein paar vorbereitete Lieder, die gemeinsam gesungen werden, ein kleiner Sketch oder vielleicht teilen Sie mit den Gästen Erinnerungen an Traditionen, die für diese besondere Zeit in Ihrer Heimat wichtig waren.
Der Lebendige Adventskalender ist eine einfache, nicht-kommerzielle, besinnliche Veranstaltung, bei der weder etwas verkauft, noch für etwas geworben wird. Es geht um freundliche Begegnungen, um Zeit, die wir miteinander teilen, um offene Türen und den Geist der Weihnacht! Für den Lebendigen Adventskalender und dessen TeilnehmerInnen wäre es wünschenswert, wenn sich auch die Gemündener aus den Stadtteilen angesprochen fühlen, was in den letzten Jahren erfreulicherweise auch schon der Fall war.
Bei Interesse rufen Sie mich gerne unter der Nummer 06453-645077 an oder schicken Sie mir eine E-Mail an [email protected].
Anke Freitag
Aller guten Dinge sind drei. Besagt das Sprichwort. Es braucht 2 für einen Tango, aber 3, um angemessen Gottesdienst feiern zu können. Den Pfarrer. Den Organisten. Den Küster. Was sollten wir bloß ohne ihn machen?! Diesen Menschen mit der Schlüsselgewalt. In Grüsen hielten sich Geistliche und Kirchendiener stets über einen langen Zeitraum. Es gab wenig Personalwechsel. Das spricht vielleicht für ein besonderes Arbeitsklima. Oder die Menschen, die das Wirken zu schätzen wissen. Im August 2007 übernahmen Gerda und Lothar Bingel gemeinsam das Küsteramt. Als gute Kirchgänger mit Theologie studierender Tochter wussten sie, was auf sie zukommen würde. Wochenenddienste. Feiertagsdienste. Frühdienste. Bereitschaftsdienste. Sie nahmen es selbstverständlich in Kauf. Denn das war ihr Ding. Mit Engagement und Schwung gingen sie ans Werk. Hatten von Anfang an einen scharfen Blick auf das, was zu tun ist. Oder ohne Aufheben geräuschlos über die Bühne gehen sollte. Die Küstertätigkeit. Viel Vorbereitung. Trotzdem eher ein Hintergrunddienst, jedoch mit gnadenloser Öffentlichkeitswirkung. Dem lateinischen Ursprung des Wortes nach ist der Küster ein Wächter. Ein Aufpasser. Hingucker. Und das stimmt. Bingels achteten akribisch darauf, dass alles passt. Im Gottesdienst ihr Platz in der letzten Reihe rechts. Links außen. So hatten sie den Raum im Blick. Und sahen, was ist. Frische Blumen auf dem Altar. Brennende Kerzen. Eine saubere Decke. Das korrekte Antependium. Macht sich alles nicht von allein. Es gilt, die Lieder anzuschlagen. Die Beleuchtung so einzuschalten, dass jeder gut mitsingen kann. Potenzielle Kirchgänger erwarten das Geläut 30 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes. Erspart den Blick zur Uhr. Quasi der Startschuss zum Aufbruch. Und eine angenehme Raumtemperatur.
Sie möchten freundlich begrüßt werden. Ein Gesangbuch überreicht bekommen, falls man das eigene vergaß. Bei Taufen sollte stets ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Hochzeitsleute haben oft interessante Ideen bezüglich der Raumausschmückung. Hier musste zuweilen korrigierend eingegriffen und sanft in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Gottesdienst ist kein Kindergeburtstag. Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Konfirmationen forderten ständig neu heraus. Den vier Meter hohen Christbaum aufstellen und schmücken. Den Stern korrekt platzieren. Lichterkirche früh um sechs Uhr. Abendmahl. Gerda und Lothar Bingel hatten alles stets im Griff. Sogar die Streichhölzer lagen da, wo sie grad gebraucht wurden. Nichts blieb dem Zufall überlassen. Oder dem Improvisationstalent des Pfarrers - das mag der so gar nicht.
Schwerpunkte des Arbeitsalltags eines Küsters sind sicher der Samstag, der Sonntag. Doch auch unter der Woche wird er gebraucht. In den Jahren der Innensanierung des Gotteshauses wurden Bingels Ansprechpartner der Handwerker. Organisierten und koordinierten. Wer auch immer Zutritt brauchte, wandte sich an sie. Die waren ja da. Der Pfarrer meist grad woanders. Als gelernter Elektriker blieb Lothar Bingel zudem gefragter Fachmann für sämtliche technischen Wehwehchen. Gerda Bingel hatte die Maße des Taufbeckens im Kopf. Die Anzahl der Röhrchen für den Blumenschmuck an den Bänken. Putzte Abendmahlskelche und Patene. Und wenn mal was vermeintlich schieflief oder außer der Reihe passierte, klingelte sofort das Telefon: „Was war denn da los?“. Ja. Der Küster als Kummerkasten, Tröster und Informant. Da hielten mir Bingels oft den Rücken frei. Schüttelten sicher häufiger auch den Kopf ob mancher Possen nicht nur meinerseits.
Als vor Jahren eine neue Kastenmeisterin gesucht wurde, übernahm Gerda Bingel zusätzlich diese Tätigkeit und kümmerte sich um die Weiterleitung der Kollekten.
Ich habe unsere Zusammenarbeit über die 18 Jahre sehr geschätzt. Ahnte wohl, was ich an ihnen hatte. Konnte mich absolut auf sie verlassen. Wusste unsere Kirche in den allerbesten Händen. Mein persönlicher Dank lässt sich nicht exakt auf dies, das oder jenes festlegen. Der offizielle Arbeitsvertrag ist das eine. Das, was man daraus macht, das Entscheidende. Bingels schauten selten auf die Uhr. Schoben keinen Dienst nach Vorschrift. Nahmen nie Urlaub. Vielleicht, weil unser Gotteshaus ihnen einfach nur am Herzen lag. Und die Menschen, die sich dort versammelten.
Zu Recht spricht man zuweilen vom „Küsteramt“. Das ist weit mehr als eine bloße Tätigkeit. Küster muss man wollen. Nicht nur sein.
Vor 29 Jahren fragte ich mal die Konfirmanden: „Was macht eigentlich der Küster?“ Die Antwort: „Der fährt Bus“. Inzwischen haben Bingels das Image dieses Berufes ordentlich aufpoliert bzw. ins Bewusstsein gerückt. Spuren hinterlassen. Nicht bloß Eindruck. Nun geht eine Ära zu Ende. Alles hat seine Zeit. Wir haben beiden viel zu danken. Zu verdanken. Und behalten Person und Werk in guter Erinnerung.
Hilmar Jung
Am Freitag, den 03. Oktober 2025 werden wir die lieb gewordene Tradition der ökumenischen Gemeindefahrt fortsetzen. Das Ziel: Der schöne Rheingau mit seinem Kloster und Weingut Eberbach.
Freuen Sie sich auf eine Führung im Kloster Eberbach, eine Schifffahrt auf dem Rhein und eine Pause aus dem Alltag!
Folgender Ablauf ist vorgesehen:
07:00 Uhr Abfahrt Parkplatz Oberhain, Gemünden
09:30 Uhr Führung im Kloster Eberbach „Im Namen der Rose“
(Dauer ca. 90 Minuten)
11:45 Uhr Fahrt nach Eltville
12:00 Uhr Mittagessen in Eltville in der Weinstube „Gelbes Haus“
14:15 Uhr Fahrt nach Rüdesheim
15:30 – 17:10 Uhr Schifffahrt auf dem Rhein („Burgenfahrt“)
17:30 Uhr Rückfahrt
ca. 19:30 Uhr Ankunft in Gemünden
Der Fahrpreis (wir fahren mit dem Bustransfer Trümner Reisen) beträgt 75 Euro pro Person, darin enthalten: Bustransfer , Eintritt und Führung „Im Namen der Rose“ im Kloster Eberbach, Sitzplatzreserierung in der Weinstube Eltville sowie eine 1 ½-stündige Schifffahrt „Burgenrundfahrt“ auf dem Rhein.
Speisen und Getränke sind von jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer direkt vor Ort selbst zu zahlen.
Anmeldungen zu den Öffnungszeiten des Kirchenbüros
(Mo., Do. + Fr. 08:00-12:00 Uhr, Di. 14:30-18:00 Uhr per Telefon
(06453-6488418) oder per Mail
([email protected]) möglich.
Am Freitag, den 17. Oktober um 20:15 Uhr öffnet das Kirchenkino in der Kirche zu Gemünden wieder seine Türen. Freuen Sie sich auf einen Film mit zwei Brüdern, Humor, Tiefgang sowie lauten als auch leisen Tönen. Für leckere Snacks und Getränke ist gesorgt.
Also machen Sie sich am 17. Oktober auf den Weg in die Kirche und seien Sie dabei, wenn es heißt: „Film ab! Das Kirchenkino startet!“.
Am 08. November findet um 15:00 Uhr in der ev. Stadtkirche zu Gemünden eine märchenhafte Theateraufführung des „Klangtheaters Ohrenweide“ für jung und alt statt. Eingeladen sind alle „Schneeballwerferinnen“ und „Eistänzer“ ab 3 Jahren.
„Kann man den Winter aufbewahren? Aber sicher: Wir haben alles Wundervolle rund um das Thema Schnee aufgelesen, eingesammelt, aufgehoben und kurzerhand einfach eingemacht. Buchstaben, interessante Dinge aller Arten, Noten und Schneeluft – so steckt in jedem Glas eine fantasievolle Geschichte, ein Geräusch, ein Lied oder eine andere Überraschung. Wir machen Musik für und mit euch, machen Unfassbares fassbar, hinterfragen unerschrocken das Gewöhnliche und fangen Schneeflocken ein.“
(S.Sprenger, Klangtheater
Ohrenweide).
Also lassen Sie sich verzaubern und begeben Sie am 08. November in ein wunderbares Schneegestöber!
Am Mittwoch, den 12. November 2025 ab 14.30 Uhr gibt es das zweite „Schnuddelcafe“ zwischen Schiffelbach und Römershausen. Wenn Sie einen gemütlichen Nachmittag mit netten Leuten verbringen möchten, gerne Kuchen mal woanders essen oder das Gemeindehaus in Grüsen mögen, dann sind Sie genau unsere Zielgruppe.
Um planen zu können, wird bis zum 07. November 2025 um Anmeldung im Pfarramt Grüsen gebeten.
Es fährt der Bürgerbus.
Wir freuen uns auf Sie!
An jedem 1. Samstag im Monat findet ab 14.30 Uhr im Atrium der Cornelia - Funke - Schule in Gemünden der „Treff der Generationen“ statt. Das Vorbereitungsteam bietet gute Unterhaltung sowie ein gemütliches Kaffeetrinken. Seien Sie willkommen.Zur Veranstaltung fährt der Bürgerbus.
Alle Jahre wieder werden wir im Herbst daran erinnert, was die Uhr geschlagen hat. Die Ernte ist eingefahren. Aus dem, was die Natur zum Lebensunterhalt bot, haben viele das Beste gemacht. Eingekocht. Eingefroren. Eingekellert. So kommt man entspannter über den Winter. Es ist ein Kreislauf. Alle Jahre wieder erhalten wir Gemeindeglieder einen Brief, in dem um ein freiwilliges Kirchgeld gebeten wird. Dieses kommt verschiedenen Projekten oder Herausforderungen vor Ort zugute und bleibt buchstäblich zweckmäßig. Landet genau dort, wo es hinsoll. Unterstützt die Arbeit mit Konfirmanden. Jugendlichen. Senioren. Den Menschen überhaupt. Fördert die Kirchenmusik. Hilft unseren vier Gotteshäusern. Und vielem mehr. Eben über das per Haushalt zugewiesene Geld der Landeskirche hinaus. Den jeweiligen konkreten Plan bestimmt der Kirchenvorstand. Überlegt, wo etwas sinnvoll und nötig ist. Oder richtig wichtig. Wir wissen wohl, dass nicht nur die Kirchengemeinde gern etwas von Ihnen hätte. Geld bedeutet Freiheit und ermutigt zur Tat. Finanzielle Mittel bieten Spielräume. Manchmal fühlt sich unsereiner gar nicht mehr so als Teil des Ganzen. Fremdelt ein wenig mit seiner Gemeinde vor Ort. Aber lässt Frau Weidemeyer bzw. mich dennoch immer wieder auch mal wissen, wie gut es ist, die Kirche bleibt im Dorf. Trotz allem. Gerade deswegen. Aus diesem Grund wagen wir erneut die Bitte um einen finanziellen Beitrag als Ausdruck Ihrer Wertschätzung der Gemeindearbeit. Übrigens erhalten die Kollegin und ich ebenfalls einen solchen Brief! Es handelt sich um eine absolut freiwillige Angelegenheit. Kein Grund zur Panik oder für schlechte Laune! Sie entscheiden. Die priorisierten Projekte finden Sie dann Ende November schriftlich im Detail in Ihrem Briefkasten. Danke, dass Sie sich auf unsere Vorhaben einlassen.
Hilmar Jung
Am Volkstrauertag (16. November 2025) finden in unseren Ortschaften folgende Veranstaltungen statt:
09.00 Uhr Gottesdienst in Mohnhausen
10.00 Uhr Gedenkfeier am Ehrenmal in Grüsen mit Posaunenchor
10.15 Uhr Gottesdienst in Grüsen
11.30 Uhr Gedenkfeier am Ehrenmal in Sehlen mit Posaunenchor
12.00 Uhr Gedenkfeier am Ehrenmal in Lehnhausen mit
Posaunenchor
13.30 Uhr Gedenkfeier am Ehrenmal in Halgehausen mit dem
Männergesangverein Halgehausen
In Gemünden finden folgende Veranstaltungen statt:
10:30 Uhr Gottesdienst
14:00 Uhr Gedenkveranstaltung am Ehrenmal auf dem Friedhof
In Schiffelbach finden folgende Veranstaltungen statt:
08:45 Uhr Gedenkveranstaltung am Ehrenmal
09:15 Uhr Gottesdienst
Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse.
Während der Adventszeit bieten Pfarrerin Weidemeyer und Pfarrer Jung Hausabendmahle an. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis
Montag, den 24. November 2025
in den jeweiligen Pfarrämtern.
Das Team des „Treff der Generationen“ bietet am Samstag, den
14. Juni 2025 eine Halbtagesfahrt zum und auf dem Edersee an.
Nähere Informationen bei Anita Thursar (06453 / 7551) oder
Sonja Schween (06453 / 64084).
Jede/r aus unseren Ortschaften ist herzlich eingeladen, an diesen Abenden teilzunehmen! Die Konfession spielt keine Rolle, es ist ein ökumenisches Zusammentreffen. „Bibelfest“ muss man nicht sein, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Jedes Treffen steht unter einem anderen Abschnitt aus der Heiligen Schrift, und die Abende bauen nicht aufeinander auf. Ein unverbindlicher Besuch ohne Anmeldung ist jederzeit möglich. Herzlich willkommen!
Die Treffen finden regelmäßig jeden 3. Mittwochabend im Monat statt.
Gelegentlich muss aus terminlichen Gründen auf einen anderen Mittwoch ausgewichen werden. Dies wird aber hier ebenfalls bekannt gegeben.
Beginn ist immer um 19:00 Uhr im katholischen Pfarrhaus
Die nächsten Termine:
Mittwoch, den 18. Juni 2025
Mittwoch, den 16. Juli 2025
Im August ist Sommerpause!
Es freut sich auf Sie
Christiane Adler
Am Mittwoch, den 25. Juni 2025 ab 14.30 Uhr gibt es das erste „Schnuddelcafe“ zwischen Schiffelbach und Römershausen. Wenn Sie einen gemütlichen Nachmittag mit netten Leuten verbringen möchten, gerne Waffeln mit heißen Kirschen, kaltem Vanilleeis und oder Sahne mögen, dann sind Sie auf dem Kirchplatz in Grüsen genau richtig.
Um planen zu können, wird bis zum 20. Juni 2025 um Anmeldung im Pfarramt Grüsen gebeten. Wir freuen uns auf Sie!
Am Freitag, den 03. Oktober 2025 möchten wir die gute, alte Tradition der ökumenischen Gemeindefahrt fortsetzen. Das geplante Reiseziel ist das Kloster Eberbach in Eltville am Rhein. Die Planungen hierzu sind angelaufen. Wir möchten Sie heute schon mal den Termin wissen lassen, damit Sie sich an diesem Datum nichts anders vornehmen. Im nächsten Gemeindebrief kommen die Details!
Am 26. Oktober 2025 ist es mal wieder so weit.
Wir wählen einen neuen Kirchenvorstand.
Frau Weidemeyer und ich sind mitnichten (allein) das Gesicht der Kirchengemeinde Gemünden - Bunstruth. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand, der aus 15 Mitgliedern besteht, leiten wir die Gemeinde bzw. verantworten kirchliches Leben vor Ort. Bislang gab es 4 selbständige Stimmbezirke, die den alten Gemeinden Grüsen, Gemünden, Schiffelbach und Mohnhausen entsprachen. Folglich gab es gewählte zuständige Personen für ihren jeweiligen Bezirk. Mittlerweile sind wir uns durch zahllose Begegnungen vertrauter oder zumindest bekannter geworden. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, diesmal eine Einheitsliste aufzustellen. Diese unterstreicht das Gemeinsame. Wir sind eine Gemeinde! Dies gilt es, angesichts aktueller Herausforderungen und Chancen zu stärken.
Die Arbeit im Kirchenvorstand ist nicht mit der eines Parlamentes zu vergleichen. Vielmehr schauen wir, was aktuell gebraucht wird. An christlichen Angeboten. Besonderheiten. Neuerungen. Veränderungen. Anderen Wegen. Tragfähigen Traditionen. Guten Ideen. Vor allem aber erlebbare Gemeinschaft über trennende Grenzen hinweg. Kirchengemeinden sind zwar nicht das Paradies, wohl aber Orte, an denen ich mich aufgehoben und verstanden wissen kann. Ihnen geht es um den Glauben, der Lebensmut stiftet. Bunt wie die Gemeinde sollte der Kirchenvorstand sein. Und deshalb wünschen wir uns Sie, Sie und gerade auch Dich! Dass Sie Lust auf eine kreative Herausforderung haben, deren Sinn nicht immer an einer Erfolgsgarantie hängt. Sicher. Wir haben Gelder zu verwalten und zu verteilen. Müssen Projekte, Gebäude und Aktionen finanzieren. Gesetze befolgen. Aufgaben bewältigen. Die Glocken läuten.
Tarifverträge umsetzen. Im Krankheitsfall des Küsters für Vertretung sorgen. Manchmal um 22.30 Uhr Gottesdienst feiern. Oder früh um 6. Unser Anspruch ist, einander gut zu tun. Der Schatz der Kirche sind die Menschen. Nicht üppig ausgestattete Gemeindehäuser, wohltemperierte Kirchen oder perfekt gestimmte Orgeln. Dort, wo es ziemlich menschelt, da ist richtig Kirche!
Wählbar ist man ab 18.
Wählen darf man ab 14.
Wenn Sie sich also für die Arbeit im Leitungsgremium unserer Gemeinde interessieren, Talente besitzen, die Sie nicht für sich behalten möchten, mindestens 18 Jahre alt sind und Lust haben, Spuren zu hinterlassen, dann wären Sie ein super Kandidat. Eine großartige Kandidatin.
Bei Interesse oder Fragen sprechen Sie Frau Weidemeyer, mich und die Menschen aus dem Kirchenvorstand einfach an. Wir werden nämlich auch Sie persönlich anreden und fragen, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen. Damit es durch unsere Gemeinde vor Ort lebendig, fröhlich, hoffnungsvoll und engagiert weitergeht.
PS: Aus eigener Erfahrung.
Eine Prise Humor kann nicht
schaden!
Die Feier des Abendmahls ist häufig mit vielen Erinnerungen, Traditionen sowie Emotionen verbunden. Eng verknüpft mit dem höchsten Fest des christlichen Glaubens ist die Teilnahme am Abendmahl ein bedeutsamer Moment für den einen oder die anderen Gottesdienstbesucher/in. Auf Grund der tiefen Bedeutung des Abendmahls für Christinnen und Christen ist es in unserer Kirchengemeinde sowohl Teil des Kindergottesdienstes als auch des Konfirmandenunterrichts, den Kindern und Jugendlichen ein Gespür für sowie ein Verständnis vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern näher zu bringen. Eng verbunden mit dem theologischen Grundgedanken des Angenommenseins bei Gott – mit Stärken und Schwächen, Fehlern und Schuld, Gedanken und Taten. Genau so wie man ist, ist man an den Tisch Gottes eingeladen.
In den verschiedenen Zeiten der kirchlichen Tradition wurde immer wieder diskutiert, ab welchem Alter man am Abendmahl teilnehmen dürfe. Sowohl die Synode der ev. Landeskirche als auch die einzelnen Kirchengemeinden haben sich immer wieder damit auseinandergesetzt und verschiedene Ansätze diskutiert. Bisher bestand sowohl in Gemünden als auch in Schiffelbach die Regelung, dass Kinder und Jugendliche erst nach ihrer Konfirmation am Abendmahl teilnehmen dürfen. In Grüsen und Mohnhausen fiel die Entscheidung vor vielen Jahren anders aus, sodass auch Kinder und Jugendliche dort bereits vor der Konfirmation das Abendmahl empfangen.
Regelungen haben ihre Berechtigung, ihre Begründungen und sind nicht leichtsinnig gefällt worden. Das steht außer Frage. Doch was sagt uns der biblische Text? Jesus sitzt kurz vor seinem Tod mit seinen Jüngern zusammen. Genießt die letzte Gemeinschaft mit denjenigen, die noch zu ihm halten, die ihn in der schwersten Zeit seines Lebens stützen und nicht im Stich lassen. Vermeintlich zumindest. Denn was weiß Jesus zu diesem Zeitpunkt bereits? Jesus weiß, dass Petrus ihn verleugnen wird. Er weiß, dass Judas ihn verraten wird. Er weiß, dass Jakobus und Johannes bloß auf ihren eigenen Vorteil bedacht sein werden. Doch hat all das zur Folge, dass diese Jünger von der Tischgemeinschaft mit Jesus ausgeschlossen werden? Dass sie das Abendmahl nicht empfangen dürfen? Nein. Trotz allem dürfen sie bleiben. Sie sind Teil der Gemeinschaft am Tisch Gottes, dürfen bleiben, trotz ihren Fehlern, ihren Taten und Gedanken. Sie sind angenommen – mit all diesen Dingen.
Warum also sollten wir in der Nachfolge als Christinnen und Christen Menschen, egal welchen Alters, vom Abendmahl ausschließen? Ein gängiges Argument besteht darin, das Verständnis des Abendmahls bei den Teilnehmenden vorauszusetzen. Dieser doch kognitiv begründete Ansatz lässt jedoch die Frage offen, ob folglich beeinträchtigte oder auch demente Menschen kein „richtiges“ Verständnis des Abendmahls haben. Ist das Abendmahl weniger wert, wenn man es nicht vollkommen begreifen kann? Ist das überhaupt möglich? Ist es an uns, als Menschen, die Wirkung sowie das Verständnis des Abendmahls zu beurteilen? Schließlich ist es doch Gott, der uns an seinen Tisch einlädt. Der uns in der Feier des Abendmahls nah sein und uns Gemeinschaft schenken möchte. Das Abendmahl ist doch weniger eine kognitive als eine sinnliche Erfahrung. Es geht doch darum, das Brot und den Saft zu schmecken, die Liebe und Gnade Gottes zu jedem Menschen zu spüren. Auch Kinder und Jugendliche können dieses Verständnis und dieses Gespür auf ihre ganz eigene Art empfinden. Sie begreifen, dass auch sie Teil der christlichen Gemeinschaft sind, dass auch sie zu Jesus gehören, dass sie angenommen sind. Ist es nicht Jesus, der uns als Erwachsenen mit auf den Weg gibt, die Welt so wahrzunehmen, wie nur Kinder es können?
Für die Zukunft der kirchlichen Arbeit sowie deren Wahrnehmung ist es essentiell, zukünftigen Generationen das Abendmahl näher zu bringen, die Gemeinschaft spürbar zu machen, das Verständnis dessen langsam wachsen zu lassen, damit es sich festigen kann. Eine Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am Abendmahl stärkt, gibt Sicherheit, macht den Glauben auch sinnlich erfahrbar.
So hat der Kirchenvorstand der ev. Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth, nach einem tiefgehenden Austausch sowie Diskussion, einstimmig beschlossen, dass sowohl Kinder als auch Jugendliche vor ihrer Konfirmation in allen Orten der Kirchengemeinde am Abendmahl teilnehmen dürfen. Neben den benannten Gründen ist so auch eine einheitliche Regelung in der Kirchengemeinde gegeben.
Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass wir als Pfarrerin und Pfarrer sehr gerne Ihre Ehejubiläen gebührend feiern. Dazu bitten wir Sie, uns rechtzeitig das Datum und Ihre Vorstellung der Ausgestaltung mitzuteilen (Gottesdienst / Besuch daheim / Urkunde der Bischöfin / Posaunenchor / Großer Bahnhof oder kleiner Rahmen), wenn Sie das kirchliche Programm buchen möchten. Es gibt leider (noch) keine automatische Erinnerung, geschweige denn eine entsprechende App. Also. Wenn Ihre Goldene Hochzeit mit kirchlichem Segen bzw. pastoraler Präsenz stattfinden soll, melden Sie sich bitte bei Frau Weidemeyer oder Herrn Jung. Wir tun dann gern, was wir können!
Gleiches gilt für die Konfirmationsjubiläen. Der Impuls zur Feier sollte aus Ihren Reihen kommen. Das erleichtert uns die Arbeit und minimiert Irritationen. Danke.
Bibelabende finden regelmäßig unter der Leitung von Christiane Adler, Gemeindereferentin der katholischen Kirchengemeinde, statt.
Jede/r aus unseren Ortschaften ist herzlich eingeladen, an diesen Abenden teilzunehmen! Die Konfession spielt keine Rolle, es ist ein ökumenisches Zusammentreffen. „Bibelfest“ muss man nicht sein, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Jedes Treffen steht unter einem anderen Abschnitt aus der Heiligen Schrift, und die Abende bauen nicht aufeinander auf. Ein unverbindlicher Besuch ohne Anmeldung ist jederzeit möglich. Herzlich willkommen!
Die Treffen finden regelmäßig jeden 3. Mittwochabend im Monat statt.
Gelegentlich muss aus terminlichen Gründen auf einen anderen Mittwoch ausgewichen werden. Dies wird aber hier ebenfalls bekannt gegeben.
Beginn ist immer um 19:00 Uhr im katholischen Pfarrhaus
Die nächsten Termine:
Mittwoch, den 30. April 2025
Mittwoch, den 21. Mai 2025
Im August ist Sommerpause.
Es freut sich auf Sie
Christiane Adler
Am Freitag, den 03. Oktober 2025 möchten wir die gute alte Tradition der ökumenischen Gemeindefahrt fortsetzen. Über das Ziel wird noch zu verhandeln sein. Trotzdem wollen wir Sie heute bereits den Termin wissen lassen. Damit Sie sich an diesem Datum nichts anders vornehmen.
Im nächsten Gemeindebrief dann die Details!
Am 26. Oktober 2025 ist es so weit. Rund 630.000 Wahlberechtigte aus den 660 Kirchengemeinden unserer Landeskirche sind aufgerufen, über ihr Leitungsgremium, den Kirchenvorstand, neu zu entscheiden. 7000 Ehrenamtliche insgesamt verantworten und gestalten kirchliches Leben vor Ort. Der Kirchenvorstand unserer Gemeinde besteht aus 15 Personen zuzüglich Pfarrerin Weidemeyer und Pfarrer Jung, die sich gemäß Vereinigungsvertrag aus dem Jahre 2010 wie folgt verteilen:
Gemünden (8). Grüsen (3). Mohnhausen (2). Schiffelbach (2). Dabei bilden die jeweiligen Gemeindebezirke einen selbständigen Stimmbezirk mit eigenen Kandidaten bzw. Kandidatinnen. So ist sichergestellt, dass möglichst alle Dörfer repräsentiert sind.
Die Arbeit im Kirchenvorstand ist nicht mit der eines Parlamentes zu vergleichen. Vielmehr schauen wir, was vor Ort gebraucht wird. An christlichen Angeboten. Besonderheiten. Neuerungen. Veränderungen. Anderen Wegen. Tragfähigen Traditionen. Guten Ideen. Vor allem aber erlebbare Gemeinschaft über trennende Grenzen hinweg. Kirchengemeinden sind zwar nicht das Paradies, wohl aber Orte, an denen ich mich aufgehoben und verstanden weiß. Hier geht es um den Menschen. Und nicht um das, was er leisten kann. Es geht um Glauben, der Lebensmut stiftet. Bunt wie die Gemeinde sollte der Kirchenvorstand sein. Und deshalb wünschen wir uns Sie, Sie und gerade auch Dich! Dass Sie Lust auf eine kreative Herausforderung haben, deren Sinn nicht immer an einer Erfolgsgarantie hängt. Sicher. Wir haben Gelder zu verwalten und zu verteilen. Müssen Projekte, Gebäude und Aktionen finanzieren. Gesetze befolgen. Aufgaben bewältigen. Die Glocken läuten.
Tarifverträge umsetzen. Im Krankheitsfall des Küsters Vertretung suchen. Manchmal um 22.30 Uhr Gottesdienst feiern. Oder früh um 6. Doch die Grundbedürfnisse sind gedeckt. Unser Anspruch bleibt eher, einander gut zu tun. Gemeinsam die christlichen Werte Glaube, Hoffnung und Liebe im Alltag zumindest ansatzweise spürbar werden zu lassen, damit wir fröhlich unserer Straße ziehen können. Der Schatz der Kirche sind die Menschen. Nicht üppig ausgestattete Gemeindehäuser, wohltemperierte Kirchen, perfekt gestimmte Orgeln oder schön gepflegte Rasenflächen. Dort, wo es ziemlich menschelt, da ist richtig Kirche!
Wählbar ist man ab 18.
Wählen dürfen wir ab 14.
Wenn Sie sich also für die Arbeit im Leitungsgremium unserer Gemeinde und konkret für ihr Tun und Lassen vor Ort interessieren, Talente besitzen, die andere gut gebrauchen können, mindestens 18 Jahre alt sind und Lust haben, Spuren zu hinterlassen, dann wären Sie ein super Kandidat bzw. eine großartige Kandidatin.
Bei Interesse oder Fragen sprechen Sie Frau Weidemeyer, mich und die Menschen aus dem Kirchenvorstand einfach an. Wir werden nämlich auch Sie persönlich anreden und fragen, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen. Damit es durch unsere Gemeinde lebendig, fröhlich, hoffnungsvoll und engagiert weitergeht und Sie sagen können: „Ich bin drin. Nichts ohne mich!“
PS: Aus eigener Erfahrung: Eine Prise Humor kann auch nicht schaden
Am 01. Oktober 2024 fand in der evangelischen Kirche zu Geismar ein Informationsabend zum Thema „Gebäudebedarfsplan und Gebäudestrategie im Kirchenkreis Eder“ statt. Unsererseits zeigten Frau Weidemeyer und ich sowie Eva Knierim und Heidi Sack vom Kirchenvorstand ihr Interesse. Dekanin Hegmann bzw. Kirchenkreisamtsleiter Immel erklärten den Zuhörerinnen und Zuhörern aus unserem Kooperationsraum Kellerwald - Bunstruth die Zukunft seiner zahlreichen Gebäude, also insbesondere Kirchen und Gemeindehäuser. Kein leichtes Unterfangen. Viele schmerzt der Gedanke, sich vielleicht eventuell sicher von jahrhundertealten Mauern in der bisherigen Nutzungsform verabschieden zu müssen. Da schwappen Emotionen hoch. Mit Kirche wird eben immer auch ein Stück Heimat, eigene Identität bzw. Biografie verbunden. In allem Wandel der Zeiten. Die Kirche blieb buchstäblich im Dorf. Inzwischen grätscht die Realität in unser Wunschdenken hinein. Kirchenkreisamtsleiter Immel gönnte den Blick ins Portemonnaie der Landeskirche. Die Zahl der Gemeindeglieder sinkt kontinuierlich. Wir spüren es in unserem persönlichen Umfeld. Der eigenen Familie. Dem Freundeskreis. Nicht jedes geborene Kind wird mehr getauft. Damit hängen die finanziellen Spielräume zusammen, die uns das Kirchensteueraufkommen lässt. Wir werden weniger. Also wird es auch weniger. Das Geld. Was tun? Am besten handeln. Eine Gemeinde ohne Kirche? Ohne Gemeindehäuser. Ohne Pfarrhaus? Undenkbar! Vielleicht. Aber nicht unvorstellbar. Die Frage ist, was wir brauchen. Nicht, was wir wollen. Oder wünschenswert wäre. Wobei das „wir“ auch noch zu definieren ist! Pro Jahr hat der Kirchenkreis künftig ca. 775.000 Euro für Baumaßnahmen zur Verfügung. Zu verteilen auf 220 Gebäude. Ja. Es waren gute Zeiten und mehr als nur 7 fette Jahre, in denen wir aus dem Vollen schöpfen konnten. Beinahe jeder Traum wurde erfüllt. Doch seien wir ehrlich - viele ahnten bereits, dass es keine Geldbäume gibt. Willkommen auf dem Boden der Tatsachen.
„Die Kirche“ sind eigentlich Menschen. Sie sind der wahre Schatz. Quelle der Inspiration. Hoffnungsträger. Sie feiern Gottesdienste in Wald und Flur. Unter Linden und im Schatten. Auf der Pfarrgartenbühne und im Gerlachshain. Im Kirmeszelt. Auf dem Sportplatz. Am Glockenturm. In Krippners Scheune. Auf Balzers Hof. Meist stets volles Haus. Dagegen am 12. Sonntag nach Trinitatis oder anderen Gelegenheiten in den Gotteshäusern richtig, richtig viel Platz. Diese wohl temperiert. Organist, Küster oder Küsterin an Bord. Der Pfarrer. Und das bestenfalls 4 mal. In Schiffelbach. In Gemünden. In Grüsen. In Mohnhausen. Klar. „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…“ Wann waren Sie zum letzten Mal in einer der Kirchen zum Gottesdienst? Wann in den Gemeindehäusern?
- Denken Sie kurz nach. Mit dem Herzen. Dem Bauch. Dem Verstand. -
Die Lenkungsgruppe unter der Leitung von Dekanin Hegmann hat deshalb Vorschläge unterbreitet. Denn „so kann es nicht weitergehen!“ Auf der Kreissynode am 08. November 2024 in Frankenberg wurden diese nach langem Vorlauf und intensiver Diskussion mehrheitlich verabschiedet. Für uns bedeutet dies konkret:
Die Kirchen in Gemünden und Mohnhausen werden auch in Zukunft Anträge auf Baumittel stellen können. Ebenso der alte Kindergarten.
Nicht subventioniert im Falle von Baumaßnahmen werden die beiden Gemeindehäuser in Gemünden und Grüsen sowie die Kirchen in Schiffelbach bzw. Grüsen. Deren Unterhaltung (Heizung, Strom, Kerzen, Versicherung, Blumen usw.) ist bis Ende des Doppelhaushalts 2026/2027 garantiert. Was danach passiert, weiß selbst die Dekanin nicht. An die zerbröckelnde Mauer in Grüsen möchte ich lieber gar nicht erst denken! Das Pfarrhaus steht nach meinem Eintritt in den Ruhestand zur Disposition.
Frau Weidemeyer und ich kommunizieren seit über 2 Jahren offen und ehrlich über diese Thematik. In nahezu jeder KV- Sitzung war sie Tagesordnungspunkt. Deshalb halten wir es nun für angebracht, unseren Frieden mit dem zu machen, was vernünftig, weil unausweichlich, ist. Niemand nimmt uns unsere Kirchen weg. Alles bleibt, wie es ist. Wird eben nur anders. Ich persönlich freue mich auf eine Zukunft, in der wir über Glaube, Hoffnung und Liebe reden. Und nicht mehr nur über Mauern, undichte Fenster, kalte Räume und unbequeme Bänke. Wieviel Lebenszeit verbringen wir eigentlich in unseren Kirchen? Oder sind sie ausschließlich ortsbildprägend? Wo wohnt Gott? Machen wir ihn mit unserer Entscheidung obdachlos?
Der Schatz der Kirche sind die Menschen. Also unsereiner. Wir können Gottesdienste auch (wo)anders feiern. Mit Glühwein. Decke überm Knie. Unter der Linde. Im Zelt. Wir behalten auch künftig ein Dach überm Kopf. Aber wir sind nicht ewig. Die nach uns werden anders denken, fühlen und handeln. Machen wir ihnen ihre Spielräume ein wenig größer. Vielleicht sind sie uns dankbar, dass sie dann einfach nur „Kirche“ sein dürfen.
Am 01. Januar 2025 feierten wir in der Kirche zu Grüsen den traditionellen ökumenischen Gottesdienst zum Jahreswechsel. Viele hatten sich einladen lassen, um nach der Silvesterknallerei, den Böllern und dem Gekrache in Ruhe zur Besinnung zu kommen. Die musikalische Umrahmung lag wie immer in den Händen der Posaunenchöre Gemünden sowie Grüsen - Mohnhausen. In großer Besetzung gingen die Töne echt zu Herzen. Uwe Holst an der Orgel komplettierte den Hörgenuss.
„Prüfet alles und behaltet das Gute“ - die Worte der Jahreslosung aus dem 1. Thessalonicherbrief zogen sich durch den Gottesdienst und fanden Widerhall in Predigt, Gebeten sowie einer Aktion. Unser neuer katholischer Kollege Ingo Heinrich aus Frankenberg sowie Pfarrerin Marie - Christine Weidemeyer und Pfarrer Hilmar Jung fühlten sich wohl in ihrer Haut. Sie standen gern gemeinsam vor dem Altar. Ein kleines, aber wichtiges Zeichen von Verbundenheit und Gemeinschaft. Ökumene eben.
Nach dem Segen gab es den Neujahrsempfang im Gotteshaus. Bei Sekt oder Selters, Hugo, Snacks und Säften entwickelten sich Gespräche. Ein Sein unter Freunden. Alten Bekannten. Neuen Gesichtern. Und daher perfekter Start nach 2025.
Danke denen, die das Catering übernahmen und kräftig mit anpackten!
In diesen Zeiten muss unsereiner auf so vieles verzichten. Sich umgewöhnen, einschränken oder gar am Riemen reißen. Eins aber bleibt, wie es ist und was es immer schon war. Das Krippenspiel am Heiligabend. 9 Konfis sowie 12 Jugendliche und Erwachsene bildeten das Ensemble, um die Geschichte der Menschwerdung Gottes vom Himmel auf die Erde, bzw. nach Mohnhausen und Grüsen zu holen. Unter dem Titel „Zitrone ist aus. Oder: Das Weihnachtswunder“ setzten die Mitspieler um, was der Evangelist Lukas in seinen Worten dermaßen kraftvoll ausdrückt: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde…“ Weihnachten ist ein Beziehungsgeschehen. Da geht es um Menschen, Sehnsüchte, Träume und Liebe. Um das Vertrauen, dass Gott es gut meint und nicht bloß besser weiß. Folglich spielte jeder Akteur seine Rolle mit seinem individuellen Hintergrund. Sie wurde ihm bzw. ihr quasi auf den Leib geschneidert. Und alle gingen darin auf. Mit Humor, Ernsthaftigkeit, Überzeugungskraft, Witz und Empathie kam rüber, was Gott auf Erden will. Einfach nur ankommen.
An dieser Stelle noch einmal ein fettes Dankeschön an:
Ilian, Janis, Luca, Tom, Enja, Charlotte, Amelie, Romy, Emma, Franziska, Lena, Mara, Franz, Louis, Tim, Melanie, Luisa, Horst, Johanna, Stefanie, Thomas und dem Posaunenchor.
Mit Euch wars wirklich Weihnachten
Foto: Susanna Battefeld
Am 24. Dezember war um 15:30 Uhr in der Schiffelbacher Kirche einiges los. Viele Menschen haben sich auf den Weg gemacht, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, den Heiligen Abend einzuläuten und die wunderbare Weihnachtsbotschaft in sich
wirken zu lassen. „Gott kommt aus Liebe in die Welt!“ - diese Worte waren am 24. Dezember ungefähr gegen 16:00 Uhr von der Empore in der Schiffelbacher Kirche zu hören. Gesungen von motivierten und zauberhaft aussehenden Engeln der Heiligen Nacht. Es war ein wunderbarer, gemeinschaftlicher Gottesdienst – mit einem liebevollen Krippenspiel und der musikalischen Begleitung durch die Orgel. Und das alles in einer besonders weihnachtlich geschmückten Kirche. Der Weihnachtsbaum erstrahlte in diesem Jahr ebenso durch viele bunte Anhänger, die liebevoll von großen und kleinen Kindern gestaltet wurden. Es war ein Weihnachtsfest mit allem, was dazu gehört: Weihnachtsgeschichte und Weihnachtslieder. Gemeinschaft und Abendmahl. Weihnachtszauber und Weihnachtsfreude. Es war schön! Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden und musizierenden Hände! Auf ein Neues in 2025!
Am 24. Dezember 2024 war es so weit! Das letzte Türchen des Adventskalenders war geöffnet, der Baum geschmückt, viele Leckereien vorbereitet – der Heilige Abend war da. An diesem besonderen Tag sowie am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag wurde gefeiert – und zwar wunderbare Gottesdienste. Mit liebevollen und humorvollen Krippenspielen von Kindern sowie Konfirmandinnen und Konfirmanden. In einer eindrücklich dekorierten Kirche mit Weihnachtsbaum, Stern, Stall, Stroh und Krippe. Mit gemeinsamem Abendmahl. Mit gewohnten und rührenden Weihnachtsliedern – gesungen und begleitet durch die Orgel, den Posaunenchor Gemünden und den Chor „Klangfarben“. Weihnachten ist einfach besonders. Besonders anrührend. Besonders gemeinschaftlich. Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden und musizierenden Hände. Es war schön und die Botschaft des Weihnachtsfestes in diesem Jahr besonders rührend. Auf ein Neues in 2025!
Fotos: Svetlana Strauch
Es ist eine hoffnungsvolle Tradition im Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag eine Kerze für jede/n Verstorbene/n des Kirchenjahres anzuzünden, ihre Namen noch einmal zu hören und ihrer in der christlichen Hoffnung des ewigen Lebens zu gedenken.
In Gemünden und Schiffelbach leuchteten im vergangenen Jahr Stabkerzen auf zwei neuen Holzgestellen. Diese wurden von Bastian Bornmann und Justus Brück angefertigt, die als Auszubildene bei der Schreinerei Möbus beschäftigt sind. Es war ein wunderschöner und rührender Anblick, der dieses Ritual besonders wirken ließ.
Ein herzliches Dankeschön an die Schreinerei Möbus, die der ev. Kirchengemeinde beide Gestelle gespendet hat, sowie an Bastian und Justus für die Anfertigung und Umsetzung.
So werden auch in diesem und den kommenden Jahren die Kerzen wunderbar durch die Kirchen in Gemünden und Schiffelbach leuchten können. Vielen Dank!
„Über Geld und Krankheiten spricht man nicht. Entweder man hat’s. Oder eben nicht. Ließ mich meine Tante Lilly immer wissen“. So begann einer meiner Artikel über das Erfolgsmodell „Freiwilliges Kirchgeld“, das seit einigen Jahren in unserer Gemeinde erhoben wird. Nach anfänglichen Irritationen haben sich viele an den vorweihnachtlichen Brief gewöhnt und bekunden spürbar großzügig ihre Unterstützung für konkrete Projekte vor Ort. Diesmal fokussierten sie sich auf die Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit sowie den Gemeindebrief. Wenn ich dem Ergebnis meine Interpretation beifügen darf, dann beweisen die 11.973,00 Euro recht eindrucksvoll, dass uns die jungen Leute sowie das kirchliche Informationsblatt echt am Herzen liegen. Volltreffer! Im Laufe des Jahres werden wir alle auf unterschiedliche Art und Weise davon profitieren. Seien Sie gespannt!
Und nochmals herzlich bedankt!
Im Einzelnen verteilt sich der Betrag wie folgt:
3168,00 Euro Kinder und Jugendarbeit
6150,00 Euro Konfirmandenarbeit
2655,00 Euro Gemeindebrief
Herzliche Einladung an alle gastfreundlichen Menschen in den Stadtteilen und der Kernstadt!
Wie wäre es, wenn Sie in diesem Jahr auch einmal Ihre Garten- oder Hoftür öffnen, um anderen Menschen ein paar besinnliche Impulse mit auf den Weg zum Weihnachtsfest zu geben? Vom 01. bis zum 22.12. soll täglich im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders um 17.30 Uhr eine andere Tür aufgehen. Dafür braucht es nicht viel: vielleicht einen schönen Text, ein weihnachtliches Lied oder eine kurze Aktion und wenn Sie mögen auch ein warmes Getränk. Die abendlichen Treffen leben von der Begegnung mit anderen BesucherInnen und der Abwechslung, die durch die unterschiedlichen GastgeberInnen und ihre Ideen gegeben ist.
Wenn Sie Fragen haben und / oder in diesem Jahr (wieder) mitmachen möchten, dann melden Sie sich gerne telefonisch (06453-645077) oder per E-Mail ([email protected]) bei mir.
Viele Grüße, Anke Freitag
EINE TÜR GEHT AUF, DOCH NICHT NUR FÜR MICH ALLEIN. EINE TÜR GEHT AUF, WILL FÜR VIELE OFFEN SEIN.
EINE TÜR GEHT AUF, ALLE TAGE IM ADVENT, EINE TÜR GEHT AUF, SCHAU HINEIN, DIE KERZE BRENNT.
Die TürchenöffnerInnen laden Sie ganz herzlich zum diesjährigen Lebendigen Adventskalender ein!
Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich einstimmen auf Weihnachten. Auf ganz unterschiedliche Weise haben die Familien und Gruppen ihren Abend vorbereitet und freuen sich auf Ihren Besuch. Immer um 17.30 Uhr erwartet Sie eine besinnlich gestaltete Zeit in Form von Musik, Text, Bastelei oder ähnlichem – lassen Sie sich überraschen! Danach gibt es noch die Möglichkeit miteinander etwas zu verweilen. Häufig wird auch ein heißes Getränk angeboten, bitte bringen Sie dafür eine Tasse mit. Nutzen Sie doch den Besuch des Adventskalenders für einen kleinen Abendspaziergang.
Für die Termine in den Stadtteilen fährt um 17:10 Uhr der Bürgerbus vom Parkplatz am Oberhain.
Im Namen aller GastgeberInnen wünsche ich Ihnen eine schöne Adventszeit und viel Freude mit dem Adventskalender 2024!
Anke Freitag
GastgeberInnen und Orte des lebendigen Adventskalenders:
Beginn ist um 17:30 Uhr
Für die Besucher der Türchen in den Stadteilen fährt der Bürgerbus.
Jeweils um 17:10 Uhr vom Parkplatz Oberhain ab.
Hoch hinaus ging es letzten Sommer bei schönstem Sonnenschein und großer Hitze. Der Blitzschutz unserer Kirche musste erneuert werden. Vielen Dank den beiden Herren, die dies vollbracht haben.
Text und Fotos: Petra Silbermann-Vackiner
Mohnhausen, der kleinste Ort des einstigen „Oberen Kirchspiels“, gibt immer alles. Insbesondere der ehemalige Ortsvorsteher Heinrich Vackiner hockt sich regelmäßig auf seinen Schlepper, um die große Wiese zwischen Kirche und Friedhof zu mähen. Seine Frau Petra organisiert souverän das Schneiden der Hecke und rekrutiert entsprechendes Personal. Ja. Vackiners. Und andere. Die tun was. 1000 Dank dafür! Oder: Vergelt’s Gott.
Petra Silbermann - Vackiner, Mitglied des Kirchenvorstands und talentierte Hobbyfotografin, hat einen Kalender mit Motiven der wunderhübschen Mohnhäuser Fachwerkkirche zusammengestellt. Wer Lust und Interesse daran hat, sich diesen zuzulegen, kann ihn bei ihr (06456 / 308) bzw. im Pfarramt (06453 / 345) bestellen. Der große im Format Din A 4 kostet 23.- Euro. Das kleine Modell 12.- Euro.
Die „Aktion Friedenslicht aus Bethlehem“ gibt es schon seit 1986 und wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem. Seit dieser Zeit wird dieses Friedenslicht von den Pfadfindern in Bethlehem abgeholt, nach Wien gebracht und von dort in alle deutschsprachigen Gebiete gebracht als ein Zeichen des Friedens in dieser so unfriedlichen Welt.
Das Licht wird von Jugendlichen der katholischen Kirche aus Frankenberg geholt.
Sie können dieses Licht am 18.12.2024 im Anschluss an die Andacht um 17:30 Uhr in der katholischen Kirche am Steinweg abholen. Bitte bringen Sie hierfür eine eigene Laterne inklusive Kerzen mit.
Auch wir werden das Friedenslicht dort holen und in die evangelische Kirche tragen. Zum mit nach Hause nehmen des Lichtes und weitergeben können Sie es sich ab dem 19.12.2024 in der ev. Kirche am Altar entzünden. Bitte bringen Sie hierfür eine eigene Laterne inkl. Kerze mit.
Die Kirche ist zu den üblichen
Öffnungszeiten des ev. Gemeindebüros
geöffnet.
(Leyla und Nicole Stehl)
In der Adventszeit finden in unserer Gemeinde auch in Gemünden Hausabendmahle statt. Wenn Sie gerne daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte
bis zum Freitag, den 22. November 2024 im Pfarramt Grüsen
oder bis zum Freitag, den 29. November 2024 im Pfarramt Gemünden.
Die „von Bodelschwing’schen Stiftungen“ Bethel bitten auch in diesem Jahr wieder um Ihre Altkleiderspende.
Kleidersäcke liegen in der Kirche Gemündenund im Kirchenbüro zum Mitnehmen aus.
In der Bunstruth werden dazu wie üblich nähere Informationen und die erforderlichen Säcke an alle Haushalte verteilt.
Wenn Sie sich an dieser freiwilligen Aktion beteiligen möchten, geben Sie bitte Ihre Kleiderspende in der Zeit vom 13. – 19. November 2024 am Gemeindehaus Gemünden zu den Öffnungszeiten des Kirchenbüros ab oder am Gemeindehaus Grüsen.
Im Herbst wird gesammelt. Die Ernte ist eingefahren. Das Obst in den Gläsern. Kürbisse in der Suppe. Kartoffeln im Keller. Inzwischen gehört seit einigen Jahren auch die Bitte nach Entrichtung eines „Freiwilligen Kirchgeldes“ in diesen Zeitraum hinein. Es soll der Gemeinde finanzielle Spielräume schaffen, besondere Projekte stemmen zu können. Aus Haushaltsmitteln werden die Grundbedürfnisse gedeckt. Mehr nicht. Auch wenn wir als Gemeinde weniger werden, Substanz verlieren (z.B. Gebäude) oder gar an Interesse und Wertschätzung, so gilt es doch, anständig über die Runden zu kommen. Deshalb werden im November / Dezember 2024 die Briefe mit den notwendigen Informationen an alle Haushalte versandt. Dort finden Sie unsere priorisierten Projekte. Diesmal wird es u.a. der Gemeindebrief sein, der viel über uns und unser Selbstverständnis aussagt. Es handelt sich um eine freiwillige Angelegenheit. Kein Grund zur Panik oder vorschnellen Reaktionen! Wir vom Kirchenvorstand samt Pfarrerin und Pfarrer sind mutig. Obwohl wir wissen, dass manche momentan eigene oder ganz andere Sorgen haben. Wir sind mutig, obwohl wir wissen, dass einige sich belästigt fühlen. Kirche und Geld. Eine schwierige Melange! Wir sind mutig, obwohl wir ahnen, dass man allein mit den Portokosten schon allerlei anstellen könnte. Wir tun es trotzdem! Weil wir nicht für einen guten Zweck sammeln, sondern eine Vision von Ortsgemeinde haben. Und sollten Sie sich dennoch über „die Kirche“ ärgern, lassen Sie es Frau Weidemeyer oder mich persönlich wissen. Nicht nur in den sozialen Netzwerken gibt es Follower und Influencer. Auch in echt kann man mit uns beiden richtig gut reden.
Hilmar Jung
Am 01. Juli 2024 war es so weit: Die Firma Bornscheuer aus Gemünden hat mit der Sanierung der Natursteinbühne im Pfarrgarten begonnen. In drei Wochen Arbeit wurde die Bühne frisch saniert, die Platten neu verlegt, die einzelnen Flächen begradigt, die Lücken neu verfugt und ein neues halbrundes Beet zur Bepflanzung angelegt. Gleichzeitig entstand ein neuer, barrierefreier Aufgang zur Bühne, der das Betreten in vielen Situationen erleichtert.
Die Sanierung der Bühne konnte auf diese Weise umgesetzt werden, da das Projekt durch die Region Burgwald-Ederbergland e.V. gefördert wurde. Ohne diese Förderung wäre es nicht machbar gewesen – umso dankbarer sind wir für die Unterstützung!
Ebenso wurden im Rahmen des Gemeindefestes am 30. Juni Spenden für die Sanierung der Bühne gesammelt, die nun praktisch eingesetzt werden konnten. An dieser Stelle ein großes und herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die die Kirchengemeinde auf diese Weise treu unterstützen!
Wir freuen uns auf zukünftige Veranstaltungen im Pfarrgarten – mit einer wunderbaren Kulisse, auf der nun frisch sanierten Bühne und mit besonderer Atmosphäre. Es ist Vieles möglich – wenn Sie eine Idee haben, sprechen Sie uns gern an!
Und nun: „Bühne frei!“
Auch wenn man‘s im täglichen Allerlei nicht immer spürt, wird unsere Kirchengemeinde Gemünden - Bunstruth vom Kirchenvorstand sowie der Pfarrerin und dem Pfarrer geleitet. Dies geschieht meist geräuschlos. Funktioniert. Läuft. Aber nur, weil Menschen wie Sie, Du und ich verantwortlich Entscheidungen treffen, Perspektiven aufzeigen, nach vorne denken oder auch mal kräftig mit anpacken. Kirchenvorsteher bzw. Kirchenvorsteherin zu werden ist kein Ausbildungsberuf, sondern Herzenssache. Und Leidenschaft. Dazu braucht es Lust und Fantasie sowie ein bisschen Feuer, das andere ansteckt und nicht sofort wieder gelöscht wird. 2025 stehen die nächsten Wahlen an. Die Legislatur dauert 6 Jahre. Frau Weidemeyer und ich möchten Sie und Euch gerne ermutigen, mal über eine Kandidatur nachzudenken. Mitzuwirken in einem Gremium, das Gestaltungsspielraum hat und Platz für zahlreiche Talente bietet. Qualifiziert sind wir doch eigentlich alle bereits durch unser Christsein. Na. Wie wär‘s?
Sprechen Sie uns an. Auch wir kommen auf Sie zu. Damit daraus ein super Team wird.
Am 22. April 2024 verstarb Ernst Deyer im Alter von 86 Jahren. Durch Pfarrer Eckhart Haberkorn wurde er 1994 in den Kirchenvorstand berufen und war bis zum Jahr 2005 gewähltes Mitglied.
Ernst Deyer brachte sich vielfältig in die Arbeit des Kirchenvorstands ein. Dabei gehörte es nicht zu seiner Art, sich in den Vordergrund zu drängen, sondern er unterstützte gewissenhaft aus dem Hintergrund, wenn er gebraucht wurde. Auf Ernst Deyer war Verlass. Er war fleißig, hilfsbereit und ist eingesprungen, wenn es nötig war.
Sein Engagement zeigte sich auch in seiner Tätigkeit im Friedhofsausschuss Gemünden und während des Kirchenumbaus der ev. Stadtkirche Gemünden. Gemeinsam mit Norbert Möbus und Reiner Möbus stellte er die Formen für die Glasbeleuchtung der Kirche her, die die Gemündener Kirche nun erstrahlen lässt.
Im Namen der Kirchengemeinde möchte ich, im Gedenken an
Ernst Deyer, meinen herzlichen Dank für die Jahre seines Wirkens in der Kirchengemeinde aussprechen – für seine Hilfe, sein Planen und Mitdenken. Kurz um: Für seinen verlässlichen Dienst als Kirchenvorsteher und sein Engagement darüber hinaus. Ernst Deyer wird in Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die um ihn trauern.
Pfarrerin Marie-Christine Weidemeyer
Ernst Deyer
06. März 1938 – 22. April 2024
„Meine Zeit steht in deinen Händen.“
Ernst Deyer war über 10 Jahre Mitglied des Kirchenvorstands seiner Kirchengemeinde Gemünden. Er war stets engagiert und hilfsbereit. Auf Ernst Deyer war Verlass und er sprang ein, wenn er gebraucht wurde. Doch nicht nur im Kirchenvorstand, auch im Friedhofsausschuss und während des Kirchenumbaus trug er Entscheidungen verantwortlich mit und brachte sich ein. Wir sind dankbar für seine langjährige Arbeit in der Kirchengemeinde und sein geschätztes Engagement. Nun können wir ihn in Gottes Nähe und Liebe geborgen wissen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die um Ernst Deyer trauern.
Im Namen der Ev. Kirchengemeinde Gemünden – Bunstruth
Pfarrerin Marie - Christine Weidemeyer
Am 17. März 2024 verstarb Maria Löwer aus Herbelhausen im Alter von 86 Jahren. Sie gehörte von 1995 bis 2007 dem Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Grüsen an. Damit war sie eine der ersten Frauen dieses Gremiums. Anschließend wurde sie zur Kirchenältesten ernannt. Nachdem ihr Mann Wilhelm einst aus Altersgründen sein Mandat niederlegte, trat sie bei der nächsten Wahl an. Und erhielt die erforderlichen Stimmen. Zu Recht. Maria Löwer besaß einen starken Willen, gesunden Menschenverstand sowie eine Portion Zähigkeit. Als Landwirtin, Ehefrau und Mutter brachte sie unschätzbare Erfahrungen in unser Leitungsgremium mit ein. Kommunikativ und ermutigend, jedoch immer auch ein wenig kritisch würzte sie so manche Diskussion. Trug Entscheidungen mit. Achtete und wahrte die Tradition. Zeigte Respekt vor dem, was Gemeindeleben jahrelang auszeichnete, ohne sich Veränderungen stur in den Weg zu stellen. Maria Löwer wusste stets etwas zu sagen oder guten Rat. Ließ uns teilhaben an ihren Gedanken, den Bedenken und Einschätzungen. Übernahm Verantwortung. Ihr Glaube nicht nur Festtags-, sondern immer auch Alltagsgewand.
Maria Löwer mochte ihre Kirche. So saß sie sonntags regelmäßig in der Herbelhäuser Bank und lauschte der Predigt. Runzelte schon mal die Stirn. Oder lächelte. Ein Signal an den vertrauten Prediger. Und wenn’s in ihren Augen gar zu modern wurde, verwies sie auf Paul Gerhardt und Martin Luther oder die sie einst prägenden Pfarrer Berthold Schimmelpfeng bzw. Wolfgang Köster.
Maria Löwer passte in die Welt. Sie hinterließ Spuren. Beeindruckte. Ich persönlich habe sie sehr geschätzt als treues Gemeindeglied und Frau mit Charakter. Sie war übrigens die erste, die mir die Hand gab und zur Ordination gratulierte. Damals. 1996. In Bad Arolsen.
Maria Löwer
08. Juli 1937 - 17. März 2024
„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt“ (Sprüche 16,9)
Maria Löwer war 12 Jahre Mitglied des Kirchenvorstands ihrer Kirchengemeinde Grüsen und wurde 2007 zur Kirchenältesten ernannt. Das Gemeindeleben, die Wahrung der Tradition sowie die Gestaltung der Gottesdienste lagen ihr immer sehr am Herzen. Sie inspirierte mit ihrer Lebenserfahrung, fragte zuweilen kritisch nach und trug Entscheidungen verantwortlich mit. Ihr Glaube hatte sein Fundament. Ihre Worte fanden Gehör. Ihre Erinnerungen blieben hilfreich. Wir sind dankbar für die guten Jahre und wissen Maria Löwer geborgen in Gottes Hand.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.
Für den Gemeindebezirk Grüsen
Pfarrer Hilmar Jung
