Fragt man Menschen nach gebliebenen Erinnerungen an die eigene Konfirmandenzeit, antworten 99%: Die Freizeit. Traditionsgemäß fand diese zu einer ungemütlichen Jahreszeit statt, vorzugsweise in kirchlichen Heimen im Zonenrandgebiet oder auf dem Knüllköpfchen, damit bloß keine Versuchung aufkam. Wonach auch immer. Glücklicherweise ändern sich Orte, Menschen und Pfarrer. Vom 02. bis 04. Mai 2022 starteten deshalb auch Marieke Golde - Bohrmann, Lena Happel, Alina Rausch und Hilmar Jung mit den Hauptkonfirmanden in die Domstadt Köln. Bereits die Anreise glich einem Abenteuer, denn wir nutzten die Bahn. Zweimal Umsteigen mit einem Zeitfenster von 3 Minuten - das war sportlich. Aber machbar. Gut gelaunt erreichten wir bei herrlichstem Sonnenschein unser Hotel am Neumarkt. Wer mit wem aufs Zimmer geht? Diese Existenzfrage ward irgendwann zur Zufriedenheit aller entschieden. Schließlich ging es dabei nur um 2 Nächte. Obwohl…. Nach Eroberung des Hotels, dem leckeren Abendessen, einer Arbeitseinheit und etwas Pause starteten wir frohgemut ins Nachtleben. Basisdemokratisch bildeten wir 3 Gruppen, die sich ihren Lieblingsfilm im Kino anschauten, um dann voller Redebedarf anschließend das Gesehene zu kommentieren. Die Gemüter beruhigten sich rasch nach dem Besuch im Schnellrestaurant unseres Vertrauens. Und der Schlaf begann noch vor Mitternacht.
Tag 2 in der Großstadt stand unter der Herausforderung der Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes. Gemeinsam formulierten wir Gebete, Hoffnungen und Erwartungen an Gott und die Welt. Ganz oben auf der Agenda natürlich die Sehnsucht nach Frieden. Oder Geborgenheit in der Familie. Anhand der Geschichte vom „Barmherzigen Samariter“, der von Geistlichkeit und Konsorten im Stich gelassen wird, positionierten wir uns persönlich. Warum hätte ich nicht geholfen? Was hindert mich daran, gut zu sein? (Das äußerst spannende und kreative Ergebnis präsentierten wir später zu Pfingsten der Gemeinde. Kam echt an und rüber!)
Da es sich bei einer Konfirmandenfreizeit eben auch um „freie Zeit“ handelt, starteten wir am Nachmittag in die City. Einige kletterten die gefühlt 900 Stufen rauf auf den Dom, andere besuchten die Schatzkammer, spazierten am Rhein entlang oder investierten in Klamotten bzw. Artikel des täglichen Bedarfs. Frankenberg ist zwar auch Stadt. Aber anders…Reines Vergnügen blieb der Ausflug dennoch nicht. Gewappnet mit der Aufgabe, einem anderen mit einem kleinen Geschenk eine große Freude zu machen bzw. Gegenstände zu sammeln, die für die Andacht am nächsten Tag gebraucht würden, gerieten die Stunden auch zur intellektuellen Herausforderung. Vor der Abreise gab es einen kreativen Gottesdienst, den wir 22 gemeinsam feierten und in dem jeder zum Zuge kam. Ans Umsteigen gewohnt und bestens gelaunt erreichten wir am frühen Abend das heimische Kirchhain. Gerührt schlossen die Eltern ihre Liebsten in die Arme - doch die träumten noch immer von Köln am Rhein, gekippten Fenstern, klappernden Aufzügen und der Pancake Maschine.
Hätten wir diese Tage als Start in die Konferzeit gehabt, ich glaube, wir alle wären richtig dicke Freunde geworden…
Nach jahrelanger Planung hatten unsere Hauptkonfis endlich das Vergnügen, in den Deutsche Bank Park zu fahren, um die „Kathedrale der Frankfurter“, ihr Waldstadion, zu besuchen. Kaum zu glauben, aber wahr! Wir nahmen den Bus ab Grüsen und kamen tatsächlich 3 Stunden später (mit Umsteigen) am Hauptbahnhof der Messestadt an. Während Marieke und der Pfarrer ihr Geld in Speisen und Getränke unter schattigen Bäumen an der Paulskirche investierten, taten es die Konfis auch. Nur eben im Fastfood Restaurant ihres Vertrauens. Gut gestärkt erreichten wir dann das Eintracht - Museum und genossen eine interessante Führung bzw. Einführung in die Anfänge des Ballsports. Es gab allerhand zu bestaunen. Z.B. das künstliche Hüftgelenk von Charly Körbel, dem Idol meiner Jugend. Oder Pokale, die Abendmahlskelchen glichen. Symbole der Gemeinschaft und Verständigung. Fußball als Religion? Denken Sie mal drüber nach….
Anschließend betraten wir die heilige Halle des Stadions, sahen VIP-Lounges, die pro Saison locker das Jahresgehalt eines Sparkassen-direktors verschlingen, die Pressetribüne und manches mehr. Leider konnten wir die Spielerkabinen nicht besichtigen, weil nach dem Ende der Saison bereits die Umbaumaßnahmen für Konzerte auf dem Rasen im Gange waren. Von dem allen noch schwer beeindruckt nahm uns mein Kollege Eugen Eckert, der Stadionpfarrer, in Empfang und lud zum Besuch der Kapelle ein. Erfahren im Umgang mit coolen Konfis brauchte er 15 Sekunden, um uns einzufangen. Und dann liefs. Wir erfuhren über dies, das und jenes. Gott und die Welt. Und dass Fußballer eigentlich auch (nur) Menschen sind, die beten, Sorgen haben oder Heimweh. Christliche Existenz ist wie Fußball. Denken Sie mal drüber nach….
Auf dem Rückweg zeigte sich die Bahn von ihrer klischeehaften Seite. Verspätung ohne Ende. Null Info. Doch Eltern, die innerhalb von Minuten Fahrgemeinschaften organisierten, so dass wir weit vor Mitternacht die Bunstruth erreichten.
Seit Monaten geplant. Immer wieder vertröstet. Endlich gemacht. Zum Abschluss der Konferzeit veranstalteten wir unsere Radtour zur Schiffelbacher Kirche. Bis auf Pfarrer Jung strampelten sich alle ab und erreichten in Rekordzeit den kleinen Gemündener Stadtteil. Auf der Grünfläche gegenüber dem Gotteshause erholte man sich zunächst von den Strapazen der schweißtreibenden Anreise. Anschließend gab es eine Kirchenerkundung mit großem Erstaunen darüber, wie unterschiedlich doch scheinbar gleiche Gebäude sind. Gewohnt an die Moderne Gemündens, die Schlichtheit Grüsens oder den Zwiebelturm in Mohnhausen überzeugt das Kleinod in Schiffelbach durch seine Gemütlichkeit. Man meint, in einem Wohnzimmer zu sein und fühlt sich sofort wohl und geborgen. Größtes Interesse herrschte natürlich an der Gruft. Doch wir zogen das Leben vor. Zumal uns in Gemünden eine weitere Stärkung erwartete. War für unsere Vorfahren Brot das Grundnahrungsmittel schlechthin, so wandelte sich das spätestens mit unserer Gruppe zur Pizza. Wie immer schafften wir locker 5 Familienmodelle. Die heimische Gastronomie wird uns vermissen….
Mein persönliches Fazit. Zeiten ändern dich. Auswendig gelernte Psalmen, Lieder und Bibelpassagen werden Sinn in sich tragen. Machen Sinn. Ich aber möchte darüber hinaus mit anderen Christsein erleben. Erfahren. In der Begegnung. In der Auseinandersetzung. Der Konfrontation. Der Überraschung. Und gemeinsame Mahlzeiten sind ja schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Gut gelaunt, wie ich nun so bin, denke ich, Gott hat Humor. Und segnet das Zwischenmenschliche.
(Hilmar Jung)
Großartig! 20 Mädchen und Jungen aus unserer Gemeinde bekennen sich nach 1-jährigem Unterricht, zahlreichen Gottesdienstbesuchen, beeindruckenden Aktionen sowie einer Freizeit in Köln zu ihrem Glauben und möchten den Segen Gottes empfangen. Deshalb feiern sie Konfirmation. Traditionell lagen diese immer an den beiden Sonntagen nach Ostern. Doch besondere Zeiten fordern besonders heraus. Nachdem in den vergangenen Jahren bis in den Herbst hinein die Einsegnungen stattfanden, gehen wir diesmal in den Sommer. Ist auch schön.
Konfirmiert werden am
26. Juni 2022 um 09.30 Uhr in Gemünden
Mia Åkesson, Am Willger 11, Gemünden
Fabian Holzapfel, Ringstraße 10, Gemünden
Jannis Kodym, Kellerwaldstraße 4, Gemünden
Jan Körbs, Buchenweg 10, Gemünden
Samira Krenner, Moischeider Straße 4, Gemünden
Lea Löwenberger, Kreuzstraße 4, Gemünden
Carlos Pfingst, Moischeider Straße 16, Gemünden
Mika Rockensüß, Burgwaldstraße 8, Gemünden
Emil Stoll, Lindenstraße 37, Gemünden
Viktoria Uhl, In den Sandwiesen 10a, Gemünden
26. Juni 2022 um 13.00 Uhr in Grüsen
Bastian Bornmann, Klingelbachstraße 8, Sehlen
Chris Ebmeier, Oberdorf 1, Grüsen
Emelie Reinspieß, Bachstraße 1, Grüsen
Lea Sachs, Unterdorf 3, Grüsen
Jannes Stalb, Dillenhöfer Straße 17, Grüsen
03. Juli 2022 um 11.00 Uhr in Mohnhausen
Fynn Jäger, Heckwaldstraße 20, Römershausen
Erik Schäfer, Teichstraße 4, Halgehausen
10. Juli 2022 um 11.00 Uhr in Gemünden
Lenya Mattheis, In den Bickelgärten 6, Gemünden
Emylie Sander, Grüsener Straße 22, Gemünden
Emil Tils, Rosenthaler Straße 15a, Gemünden
Ende März ging es los. Da kamen 33 aufgeweckte Jugendliche zur Kirche in Gemünden. An diesem Tag hat die gemeinsame Konfizeit begonnen. Seitdem haben wir, Herr Jung, Marieke Golde- Bormann und ich, sechs gemeinsame Konfitage mit den Jugendlichen verbracht. Immer wieder Samstags haben wir uns für drei bis vier Stunden mit einem bestimmten Thema auseinandergesetzt, sind bei leckerem Essen und Trinken ins Gespräch gekommen und haben uns besser kennengelernt.
Am 06. Mai wurden die Konfis dann in einem Jugendgottesdienst offiziell in der Kirchengemeinde begrüßt, an den sich ein offenes Beisammensein auf dem Kirchplatz angeschlossen hat. Das war ein schöner Abend! Ganz nach dem Motto des Gottesdienstes: „Go(o)d for you!“.
An den Konfitagen ist inhaltlich schon viel passiert. So haben sich die Jugendlichen mit ihren Gottesbildern auseinandergesetzt, die Bibel neu oder anders kennengelernt, konnten ihre eigene Meinung zum Thema „Kirche“ oder „Vertrauen“ auf großen Plakaten festhalten, wurden Teil der „Jesus-Gang“ und einiges mehr. Kurzum: Sie haben damit begonnen, sich mit ihrem eigenen Glauben auseinanderzusetzen, die Inhalte des christlichen Glaubens besser kennenzulernen und herauszufinden, wie das alles auch in der heutigen Zeit noch Sinn macht.
Da ist noch viel drin, glaube ich. Also geht’s weiter - mit dem, was seit Ende März schon begonnen hat. Ich bin gespannt auf das was kommt! Und an euch, liebe Konfis: Schön, dass Ihr alle da seid!
Pfrin. Marie-Christine Weidemeyer
Sensationell! Am Samstag, den 02. April 2022 startete der neue Jahrgang mit 33 Jungen und Mädchen. Ein merkwürdiges Datum. Über Nacht hatte es zentimeterhoch geschneit, so dass wir den Jugendlichen mit dem Event einer Schneeballschlacht einen überraschenden Einstieg bieten konnten. Pfarrerin Weidemeyer, Pfarrer Jung sowie die beiden Teamerinnen Alina Rausch und Johanna Stuhlmann bespaßten die Runde. Später wird unsere Gemeindediakonin Marieke Golde - Bohrmann die Mannschaft komplettieren. Eine interessante Mischung. Ein bunter Haufen. Ein munteres Völkchen. Tolle junge Menschen. Vor allem mit großem Appetit! 5 Familienpizzen ließen wir uns zwischendurch schmecken!
Wir freuen uns auf das, was kommt!
An Bord sind
aus Gemünden
Lisa Becker Lina Pironet
Elias Dreyer Soraya Range
Lukas Dörbecker Christian Rausch
Lea Erdmann Sarah Ritter
Franka Freitag Constantin Schernau
Mira Gleim Moritz Schneider
Henning Kaufmann Karl Stenner
Emely Klinge Emanuel Strauch
Keira Klinge Phil Sylla
Sven Lapp Celina Teske
Lara Matisons Lara Pemsel
Talon Mattheis Lilly Pemsel
Tabea Miesel Lina Pemsel
Florian Parthesius
aus Grüsen
Elias Gleim
aus Sehlen
Elisa Happel
Mirja Seibert
aus Ellnrode
David Vaupel
aus Herbelhausen
Kilian Schneider
aus Mohnhausen
Niara Christ
Endlich war es wieder soweit – es wurden Weihnachtsgottesdienste gefeiert. Mit liebevollen und humorvollen Krippenspielen von Kindern sowie Konfirmandinnen und Konfirmanden. In einer wunderbar dekorierten Kirche mit Weihnachtsbaum, Stern, Stall, Stroh und Krippe. Mit gemeinsamem Abendmahl. Mit gewohnten und rührenden Weihnachtsliedern – gesungen und begleitet durch die Orgel, den Posaunenchor Gemünden und den Chor „Klangfarben“.
Es war wirklich schön! Weihnachten ist einfach besonders. Besonders anrührend. Besonders gemeinschaftlich. Ein herzliches Dankeschön, an alle helfenden und musizierenden Hände – analog oder digital. All das war dabei und hat das Weihnachtsfest 2022 zu dem gemacht, was es war!
Auf ein Neues in 2023!
Normalität lässt sich nicht aufhalten. Und Traditionen als liebgewordene, beizubehaltende Gewohnheiten erobern sich ihren Platz zurück. So konnte nach 2 durch Corona geprägte Jahre endlich wieder Weihnachten in der Kirche gefeiert werden. Unsere Konfis waren seit Herbst schon ganz zappelig, wie das denn mit dem Krippenspiel laufen könnte. Und in welcher Rolle sie an Heiligabend ihre Position finden. Doch weil mit 6 Jungen und Mädchen keine großen Sprünge zu machen sind, fanden sich für die Aufführungen in Grüsen und Mohnhausen zahlreiche weitere Mitspieler und vertraute Gesichter. Kaiser Augustus und König Herodes verfolgten gnadenlos ihre eigenen Interessen und stellten sich Gottes Plan in den Weg. Der Engel Gabriel wurde mit einer besonderen Mission beauftragt. Raus aus dem Himmel. Runter auf die Erde. Zu den Menschen, die meistens so anders ticken. Dabei leistete er ganze Überzeugungsarbeit. Maria kam ins „Team Gott“ und musste mit Josef das beschauliche Nazareth verlassen. Leider nicht ganz freiwillig, sondern gezwungenermaßen. Wie man das häufig kennt im Leben. Gesetz ist Gesetz. Bethlehemer Wirtinnen hätten zwar gern ihre Gasthäuser geöffnet, aber auch sie traf der Personalmangel. Wer will denn schon noch in den Schichtdienst oder gar Service?! Auf den Weiden fluchten die Hirten vor sich hin. Fühlten sich ausgegrenzt. Von Gott und der Welt verlassen. Ein paar Boten und Untergebene taten widerwillig ihre Pflicht. Hatten sie doch nichts zu sagen. Nur zu gehorchen. Kennt man. Und schließlich laut Drehbuch 3 feine Herren. Könige von richtig weit her. Doch auch sie Opfer der Weltlage. 2 im Homeoffice. Kaspar allein unterwegs. Diese bunte Mischung findet sich nun ein im zugigen Stall von Bethlehem.
Das ist die frohe Botschaft von Weihnachten. Gott ist unter Menschen. Menschen wie du und ich. Aber auch solchen, die selten unsere Wege kreuzen oder gar Nähe suchen. Feine Gesellschaft! Raum ist in der kleinsten Hütte. Denn da, wo Gott ist, ist Frieden. So die Weihnachtsgeschichte. Nicht immer in den alten Worten Luthers. Nicht immer so, wie es noch die Großmutter anno 1975 kannte. Gott sprengt sämtliche Ketten. Vergangenheit und Gegenwart. Gott hat Zukunft. Darum geht es auch nach dem Fest und sämtlicher Bescherung. Friede muss in die Welt. Unter Menschen. Er wird nicht verordnet wie eine Medizin oder Therapie. Nein. Frieden ist, wenn Liebe eine Chance hat. Auch durch uns!
Wenn schon kein Schnee an Heiligabend, dann doch die neue Tradition der Schlepperparade. Stefan Christ und seine Kollegen hatten wieder einmal sämtliche Register gezogen und eine fantastische Vorstellung geliefert, die jedem, der aus der Grüser Kirche kam, zu Herzen und unter die Haut ging. Danke dafür!
Am 24. Dezember 2022 war es endlich wieder so weit – der Gottesdienst zum Heiligen Abend fand in der Schiffelbacher Kirche statt. Es war ein wunderbarer, gemeinschaftlicher Gottesdienst – mit einem liebevollen Krippenspiel und der musikalischen Begleitung durch die Orgel sowie dem Schiffelbacher Chor. Und das alles in einer besonders weihnachtlich geschmückten Kirche. Es war wirklich schön! Mit allem, was dazu gehört. Die Weihnachtsgeschichte. Weihnachtslieder. Die Gemeinschaft. Das Abendmahl. Der Weihnachtsbaum. Die Krippe. Die Weihnachtsfreude. Weihnachten ist einfach besonders. Besonders anrührend. Besonders gemeinschaftlich.
Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände!
Auf ein Neues in 2023!
In diesem Jahr feiern wir in Gemünden um 15:30 Uhr einen Familiengottesdienst mit Krippenspiel, den Marieke Golde-Bormann mit ihrem Team vorbereitet und fleißig mit vielen motivierten Kindern ein wunderbares Krippenspiel probt.
Um 17:00 Uhr findet in Gemünden die Christvesper, auch mit Krippenspiel, statt. Diesmal gestaltet von den Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich überlegen, wer denn wohl der nächste „Christmas Star“ werden kann. Es stehen einige Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung, von motivierten Hirten, einem extra angereisten Josef, einer etwas theatralischen Maria, über zwei oder drei Könige und viele mehr – natürlich alles beurteilt von einer qualifizierten weihnachtlichen Fachjury!
Zur Christmette laden wir um 22:30 Uhr ein. Am Ende dieses immer wieder besonderen Tages schenkt dieser Gottesdienst Momente der Ruhe, der Stille und der wärmenden Stimmung des
Weihnachtsfestes – Gott kommt zu den Menschen – Gott wird selbst Mensch – schenkt uns Licht und Hoffnung.
Zu allen Gottesdiensten sind Sie herzlich Willkommen – machen Sie sich auf, in der Heiligen Nacht!
Das diesjährige Krippenspiel im Gemeindebezirk Grüsen und Mohnhausen, das von Erwachsenen, Jugendlichen und Konfirmanden aufgeführt wird, handelt von Kaisern und Steuerzahlern. Hohen Herren und einem kleinen Kind. Armen Schluckern. Gut informierten Engeln. Schlecht gelaunten Wirtinnen und hypersensiblen Hirten. Wegen Personalmangel geschlossenen Hotels. Dem Schreiner und seiner Frau.
Denn „es begab sich aber zu der Zeit …“
16.00 Uhr Kirche zu Grüsen
17.30 Uhr Kirche zu Mohnhausen
Die Fachwerkkirche in Mohnhausen ist darüber hinaus am 1. und am 2. Weihnachtstag jeweils von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.
Um 22.30 Uhr feiern wir die stimmungsvolle Christmette in der Kirche zu Mohnhausen. Am Ende eines für viele Menschen sehr bewegenden Tages schenkt dieser ruhige und außergewöhnliche Gottesdienst in der Heiligen Nacht Raum zur Besinnung und Momente zum Durchatmen. Er soll insbesondere die Großen auf angemessene Weise in das Wunderbare der Geburt des Heilandes mit hineinnehmen.
"Herbei, o ihr Gläubigen"
…ermuntert ein bekanntes Weihnachtslied die Menschen immer wieder dazu, dass wärmende und leuchtende Weihnachtsfest zu feiern. Das Weihnachtswunder zu spüren und die Hoffnung zu erleben.
In Schiffelbach feiern wir am 24. Dezember um 15:30 Uhr einen Gottesdienst unter Mitwirkung des Kindergottesdienstes. Wir feiern gemeinsam die Weihnachtsfreude. Lassen uns anstecken von der frohen Botschaft des Festes und sind gewärmt von der Nähe Gottes, die uns geschenkt wird. Sie sind herzlich Willkommen!
Mittlerweile ist er für viele GemündenerInnen zu einer schönen Tradition vor Weihnachten geworden: der Lebendige Adventskalender. Ich darf Sie auch im Namen aller GastgeberInnen einladen, sich auf den Weg zu machen und so oft es Ihnen passt die geöffneten Türchen zu besuchen. Verbinden Sie Ihren Abendspaziergang mit Geselligkeit und Unterhaltung in vorweihnachtlicher Atmosphäre bei netten TürchenöffnerInnen, die sich auch in diesem Jahr wieder so einiges einfallen lassen, um Ihnen täglich ab 17.30 Uhr die Wartezeit aufs Christkind zu versüßen. Für den Termin am 17.12. der Flötengruppe Schiffelbach wartet um 17.00 Uhr der Bürgerbus am Parkplatz Oberhain, damit diejenigen, die nicht nach Schiffelbach wandern möchten, gesammelt zur Veranstaltung gefahren werden können.
Herzlichen Dank bei allen, die sich am Lebendigen Adventskalender beteiligen: an die katholische Kirche, die die Plakate und Flyer hat drucken lassen, an die TürchenöffnerInnen, die mit ihrer Gastfreundlichkeit den Kalender möglich machen und an Sie, die Sie die Abende besuchen, denn davon lebt die ganze Aktion!
Viele Grüße und eine entspannte und gesellige Adventszeit
Anke Freitag
P.S.: Denken Sie bitte auch wieder an die Tasse, die Sie immer dabeihaben sollten!
Beginn jeweils um 17:30 Uhr, wenn nicht anders vermerkt!
Am Sonntag, den 18.12.2022 findet um 17.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Grüsen eine besondere Adventsmusik am Lagerfeuer statt.
Unter Mitwirkung der Posaunenchöre Grüsen-Mohnhausen und Gemünden sowie des Männergesangvereins Halgehausen wollen wir uns unter freiem Himmel auf das Fest des Friedens einstimmen lassen. Besucher sind eingeladen, mitzusingen. Mitzudenken. Zuzuhören. Zu genießen.
Gönnen Sie sich das Vergnügen!
Anschließend gibt es ein gemütliches Verweilen bei Kaffee und Glühwein. Bitte denken Sie daran, sich eventuell eine Sitzgelegenheit mitzubringen!
Die „Aktion Friedenslicht aus Bethlehem“ gibt es schon seit 1986 und wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem. Seit dieser Zeit wird dieses Friedenslicht von den Pfadfindern in Bethlehem abgeholt, nach Wien gebracht und von dort in alle deutschsprachigen Gebiete gebracht als ein Zeichen des Friedens in dieser so unfriedlichen Welt.
Das Licht wird von Jugendlichen der katholischen Kirche aus Frankenberg geholt.
Sie können dieses Licht am 16.12.2022 im Anschluss an die Andacht um 17:30 Uhr in der katholischen Kirche am Steinweg abholen. Bitte bringen Sie hierfür eine eigene Laterne inklusive Kerzen mit.
Auch wir werden das Friedenslicht dort holen und in die evangelische Kirche tragen. Zum mit nach Hause nehmen des Lichtes und weitergeben können Sie es sich ab dem 17.12.2022 in der ev. Kirche am Altar entzünden. Bitte bringen Sie hierfür eine eigene Laterne inkl. Kerze mit.
Die Kirche ist zu den üblichen Öffnungszeiten des ev. Gemeindebüros geöffnet.
(Leyla und Nicole Stehl)
Am Sonntag, den 04. Dezember 2022 findet um 10.30 Uhr in der evangelischen Stadtkirche zu Gemünden ein ökumenischer Gottesdienst anlässlich der Eröffnung des Adventsmarktes statt. Er wird ausgestaltet von Pastoralreferentin Christine Adler sowie Pfarrerin Marie - Christine Weidemeyer.
Das war ein entspannter und adventlicher
Nachmittag! ![]()
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Das Gewinnerplätzchen zusammen mit dem leckeren Rezept verraten wir noch - es
bleibt spannend!
Vielen Dank an alle, die beteiligt waren! ![]()
#Aufdieplätzchenfertiglos! #Advent #Gemütlichkeit #Plätzchentasting
Das Rennen um die besten Plätzchen aus unserer schönen Region ist hiermit eröffnet! 😊
Plätzchen und die Advents- und Weihnachtszeit: Das gehört einfach zusammen!
So laden die ev. Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth und die Frauenunion Gemünden herzlich zum „Plätzchentasting“, einem Nachmittag mit den leckersten Plätzchen im Umkreis, ein.
Bestimmt kennt der eine oder die andere einige Plätzchen, die er oder sie besonders gern in der Advents- und Weihnachtszeit isst. Oder es gibt eine bestimmte Plätzchensorte, die man immer wieder in dieser Zeit backt – manchmal auch mit einem Geheimrezept! Da kann ja schon die eine geheime Zutat wichtig sein, um die eigenen Plätzchen besonders lecker zu machen!
Und um genau diese Plätzchen soll es gehen - in adventlicher Atmosphäre wollen wir sie gemeinsam genießen und am Ende gibt es sogar eine Gewinnerin oder einen Gewinner des Plätzchentastings. Es bleibt spannend! 😊
Wir treffen uns am 03. Dezember von 14.30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Gemünden.
Bitte melden Sie sich bis zum 01. Dezember bei Pfrin. Marie-Christine Weidemeyer (06453/1434 ; [email protected]) oder Christin Parthesius (0176/32181762; [email protected]) an, wenn Sie Ihre selbstgemachten Lieblingsplätzchen zu diesem gemütlichen Beisammensein mitbringen möchten und somit am Wettbewerb teilnehmen wollen.
Falls das Backen nicht zu Ihren Hobbies zählt, ist das kein Hindernis – denn dann wird Ihre Anwesenheit natürlich für das Probieren der Plätzchen und der Punktevergabe dringend benötigt.
Also: „Auf die Plätzchen, fertig, los!“ Wir freuen uns auf Sie!
Mit den Krippenfiguren auf dem Weg nach Bethlehem …
… so lautet das diesjährige Thema des Frauenfrühstückes. Mit den Krippenfiguren starten wir unseren ganz persönlichen Advent und machen uns mit ihnen gemeinsam auf den Weg nach Bethlehem. Was haben uns wohl die einzelnen Personen heute zu sagen:
Der Stall, Maria, Josef, das Christuskind in der Krippe, die Hirten und die Engel, die Schafe?
Lassen wir sie einmal zu Wort kommen.
Die katholische Kirchengemeinde freut sich über ihre Anmeldung bis zum Sonntag, den 27. November 2022. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine rechtzeitige Anmeldung ist auch möglich über das Kirchenbüro Gemünden bei Frau Knierim. Außerdem liegen Flyer in der evangelischen Kirche, im Gemeindehaus und im Kirchenbüro aus. Wenn sie sich über den Flyer anmelden möchten, füllen Sie diesen bitte aus und geben ihn bei Frau Caroline Seibert, Untertor 12 in Gemünden, ab.
In der Adventszeit finden in Gemünden, Schiffelbach und der Bunstruth Hausabendmahle statt. Wenn Sie gerne daran teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum Freitag, den 25. November 2022 im Pfarramt Gemünden oder im Pfarramt Grüsen.
Am Mittwoch, den 16. November 2022 feiern wir gemeinsam um 19.00 Uhr in der Kirche zu Mohnhausen den Gottesdienst zum Buß- und Bettag. Mitten unter der Woche soll er Gewohnheiten unterbrechen und zur Besinnung bringen. Auf dass wir mal die Denkrichtung wechseln oder Einstellungen ändern, damit das Leben im Alltag nicht an Tiefe verliert.
Am Volkstrauertag (13. November 2022) findet folgende Veranstaltungen statt:
| 9:00 Uhr | Mohnhausen | Gottesdienst |
| 9:00 Uhr | Schiffelbach | Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal |
| 9:15 Uhr | Schiffelbach | Gottesdienst |
| 10:00 Uhr | Grüsen | Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal |
| 10:15 Uhr | Grüsen | Gottesdienst |
| 10:30 Uhr | Gemünden | Gottesdienst |
| 11:30 Uhr | Sehlen | Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal |
| 12:00 Uhr | Lehnhausen | Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal |
| 13:30 Uhr | Halgehausen | Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal |
| 14:00 Uhr | Gemünden | Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal |
Am Sonntag, den 30. Oktober 2022 gibt es um 10.00 Uhr in der Kirche zu Grüsen einen Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationsfest. Vor 505 Jahren wurden wir evangelisch. Das prägt unsere Existenz mehr als man glaubt! Martin Luther und seine Frau Katharina, die er liebevoll „Herr Käthe“ nannte, sollen in einem Anspiel lebendig werden und uns anfeuern, anno 2022 und auch in Zukunft gerne Christ zu sein.
Im Anschluss öffnet das „Kirchencafé“ seine Pforten und lädt ein, vor Ort über Gott und die Welt zu plaudern.
Dabeisein ist alles!
Die „von Bodelschwing’schen Stiftungen“ Bethel bitten auch in diesem Jahr wieder um Ihre Altkleiderspende.
Kleidersäcke liegen in der Kirche und im Kirchenbüro zum Mitnehmen aus. Nähere Informationen entnehmen Sie auch unter der Rubrik „Ökumene, Kleidersammlung für Bethel“.
Wenn Sie sich an dieser freiwilligen Aktion beteiligen möchten, geben Sie bitte Ihre Kleiderspende in der Zeit vom 10. bis 14. Oktober 2022 am Gemeindehaus Gemünden zu den Öffnungszeiten des Kirchenbüros oder bis spätestens Freitag, den 14. Oktober 2022 am Gemeindehaus Grüsen ab.
Vielen Dank Ihnen!
Ich wüsste nicht, wie und wo man in Großstädten wie Frankenberg oder Bad Wildungen das Erntedankfest angemessen feiern könnte. Manche sagen, es gehöre in die Kirche. Andere meinen, auf die Höfe der Erzeuger. Nun. In der Bunstruth war man von je her entscheidungsfreudig. Diesmal gewährte uns Erika Seibel aus Sehlen Gastfreundschaft und lud auf ihr schönes Anwesen mitten im Dorf ein. Familie Elsebach, mit der Seniorchefin eng verwandt, erwies sich dabei als ausgezeichneter Veranstalter mit viel Liebe zum Detail. Die hatten einfach an alles gedacht. Darüber hinaus musste die gesamte Familie mit ran. Und die hatte gut zu tun, das große Zelt herzurichten und auszugestalten, gemeinsam mit der Firma Engel für richtig leckeres Essen zu sorgen sowie die Wohlfühlatmosphäre der Besucher. Und die kamen zuhauf. U.a. aus Bremen und Karlsruhe. Frankenberg, Haina und Schiffelbach. Ein internationales Publikum. Die Landfrauen sorgten für Kaffee und den besten Kuchen jenseits der Schweinfe, präsentiert in der alten Milchkammer. Mitglieder des Kirchenvorstandes und deren Anhang schmückten den Altar mit allerhand Bodenschätzen der Region. Da lümmelten sich Kürbisse neben Strohblumen und kuschelten Möhren mit Kartoffeln. Schlossen Zwiebeln Freundschaft mit Gurken. Schauten Ähren vorwitzig in die Menge. Eine Augenweide. Und mittendrin das riesige runde Brot vom Bäcker Metz, versehen mit einem Kreuz. Sinnbild des Lebens angesichts schwerer Umstände. Dann kam der Morgen des 2. Oktober. Man wusste nicht, ob man sich über den Regen freuen sollte. Um 09.47 Uhr jedoch setzte sich die Sonne durch. Der Wind vertrieb die letzten Wolken. Und die Besucher strömten. Wie immer blieb der Pfarrer Realist. Der Kirchenvorstand dagegen Optimist. Es wurden zusätzliche Sitzgelegenheiten benötigt. Man langte Küchenstühle und Gartenbänke. Der Andrang einfach überwältigend. Mancher musste sogar stehen. Egal. Es lohnte sich nämlich. Konfirmanden, Profis und Professionelle, Engagierte sowie treue Seelen hatten sich für den Gottesdienst allerhand Kreatives einfallen lassen. Teddybären, Kürbisse und Cola feierten ihren großen Auftritt. Da wurde gesät und gedüngt, gewässert und lamentiert. Sabotiert und installiert, damit es das Samenkorn auch schön gemütlich in der Erde hat.
Und weil ohne Wasser kein Leben, kriegten die Besucher und Besucherinnen zwar nicht ihr Fett weg, wohl aber eine kleine Dusche ab als Erinnerung an ihre Taufe. Ja. Wer in einen Gottesdienst geht, wird nie bleiben, wie er ist…
Der Posaunenchor Grüsen - Mohnhausen, erweitert um Bläserinnen und Bläser aus Gemünden, lieferte unter der Leitung von Werner Winter eine perfekte musikalische Begleitung ab. Gut gestimmt, bestens gelaunt und optimal motiviert unterhielten sie ihr Publikum. Ja. Auch Musiker sind ein echter Schatz!
Es war ein Gottesdienst für aufmerksame Hingucker. Kirche soll Spaß machen. Freude bringen. Aber nicht naiv und ignorant, sondern positioniert und pointiert. Unsere Erde ist verwundet und verletzt. Sie hat große Probleme. Wir Menschen müssen deshalb noch besser auf sie aufpassen. Sonst haben wir in Zukunft wenig zu feiern.
Petra Silbermann - Vackiner hatte wieder fesche Kürbisgestecke und coole Blumengebinde gezaubert, die zugunsten einer neuen Heizungsanlage in der Mohnhäuser Kirche verkauft wurden. Mittlerweile reicht es bereits für 6 Rohre! Die Konfirmanden veräußerten selbstgekochte Apfelmarmelade für ihr Sozialprojekt. 247,00 Euro der Gewinn. Super.
Ach. Erntedankfest in Zeiten der Pandemie, des Krieges in der Ukraine, der Energiekrise und angesichts der Naturkatastrophen überall auf der Welt?! - Gerade und deshalb trotzdem richtig wichtig.
Danke nochmals Erika Seibel, Familie Elsebach mit ihrem Team sowie allen Unterstützern für einen großartigen, wundervollen und nachhaltig beeindruckenden Tag!
Am 30. September 2022 kam der Friedhofsausschuss Schiffelbach zu einer Sitzung zusammen.
Im Verlauf dieser Sitzung wurde beschlossen, die Wahl eines Rasengrabs auf dem Friedhof in Schiffelbach zu ermöglichen.
Bei Fragen oder Anregungen kann man sich gern an die Mitglieder des Friedhofsausschusses wenden.
Eine herzliche Einladung zum Gottesdienst anlässlich des Hit-from-Heaven-Sonntags am 18. September um 18.00 Uhr in der Kirche zu Gemünden.
In diesem Gottesdienst steht immer ein besonderes Lied im Mittelpunkt. In diesem Jahr wurde das Lied „One of us“ von Joan Osborne ausgewählt. In „One Of Us“ fragt Joan Osborne, wie es wohl wäre, wenn man Gott plötzlich begegnen würdest? Wie würde man Gott ansprechen? Was würde man fragen? Würde diese Begegnung etwas verändern?
Sie können ja schon mal ein wenig über diese Fragen nachdenken und sie mit in diesen besonderen Gottesdienst bringen. Sie sind herzlich willkommen!
Ist es Ihnen in Gemünden Anfang Juli aufgefallen? Merkwürdig still ist es gewesen. Die Gemündener Kirchenglocken schwiegen - und das eine Woche lang! Auslöser war ein Kurzschluss in der Kirche. Nach ausgiebiger Suche von Herrn Hesse und Herrn Viereckl konnte die defekte Sicherung oben bei den Glocken ausfindig gemacht und die Uhr neu programmiert werden. Nun läuten die Glocken werktags wie gewohnt wieder: am Vormittag, am Mittag und am Abend.
Wenn das nicht mal eine schöne Nachricht ist!
Anlässlich des Dorffestes in Lehnhausen findet am Samstag, den
06. August 2022 um 18.30 Uhr am DGH der traditionelle Gottesdienst „Unter den Linden“ statt. Er wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor Grüsen-Mohnhausen. Den Rest übernimmt Pfarrer Hilmar Jung.
Foto: Elisabeth Lecher
Am Samstag, den 02. Juli 2022 feiern wir um 19.00 Uhr im Bürgerwald „Am Willger“ in Gemünden einen Gottesdienst im Grünen. Inmitten der jungen Setzlinge erleben wir Schöpfungsverantwortung hautnah. Mit an Bord sind die Revierförsterin Monika Niemeyer sowie der Posaunenchor Gemünden.
Fotos: Angelika und Erhard Viereckl
Holger Klinge
27. Juli 1957 - 07. Juni 2022
„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an“ (1. Samuel 16,7)
Holger Klinge gehörte dem Kirchenvorstand Gemünden über viele Jahre an und war zuletzt Mitglied im Gemeindeausschuss. Er hat durch Engagement, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit das Gemeindeleben mit ausgestaltet und verantwortet. Seine Erfahrungen gab er gerne weiter. Auf diese Weise hat er Spuren und Eindruck hinterlassen. Wir sind sehr dankbar, dass wir ihn haben durften und wissen ihn nun geborgen bei Gott. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Für den Gemeindeausschuss Gemünden
der Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth
Pfarrerin Marie - Christine Weidemeyer
Am 07. Juni 2022 verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit der ehemalige Kirchenvorsteher und Mitglied des Gemeindeausschusses Gemünden, Holger Klinge. 64 Jahre ist er geworden. Über einen langen Zeitraum hat er auf seine besondere Art und Weise das kirchliche Leben vor Ort mitbestimmt. Auch durch Zurückhaltung fand er Gehör und wusste sich mitzuteilen. Aus der zweiten Reihe heraus kann man durchaus erstklassig Dinge verändern. Es war eine stille Präsenz, die ihn auszeichnete. Und ein Pragmatismus, der den Rahmenbedingungen angemessen blieb. Holger Klinge war ein angenehmer Zeitgenosse und freundlicher Gesprächspartner. Hilfsbereit. Zupackend. Unterstützend. Eine treue Seele. Überzeugend und echt. Wir hatten ihn gern in unserer Mitte. Und er hatte noch so viele Pläne. Es kam anders.
Holger Klinge wird uns fehlen.
An Pfingsten drängt es die Menschen ins Freie. Der Heilige Geist bringt frischen Wind in die Gemüter. Deshalb gibt es Pfingstmontag, den 06. Juni 2022 um 10.30 Uhr einen Gottesdienst in Schiffelbach im „Gerlachshain“. Dort werden wir auch Abendmahl feiern.
Passend zum Fest des Heiligen Geistes, also Pfingstsonntag, den 05. Juni 2022 gestalten um 10.30 Uhr im Pfarrgarten zu Gemünden die 20 Mädchen und Jungen, die im Sommer konfirmiert werden möchten, ihren persönlichen Gottesdienst. Er steht unter dem Thema „Verdammt, ich lieb dich! - Ich lieb mich nicht?!“
Am 19. Mai 2022 verstarb Katharina Elisabeth Hausteiner, geb. Schöneweiß im Alter von 100 Jahren.
„Man kannte sie in Gemünden einfach!“ – wurde mir erzählt. Ich habe sie in meiner kurzen Dienstzeit in Gemünden nicht mehr kennenlernen dürfen, habe aber umso mehr Geschichten über Sie und Ihre langjährige Mitarbeit in der Kirchengemeinde gehört.
Über 40 Jahre lang war sie Küsterin der Kirchengemeinde und das mit großem Engagement. Ihre Kirche lag ihr am Herzen. So achtete sie besonders darauf, was in der Kirche los war, was vor sich ging und wo sie helfen konnte. Sie hat ihre Aufgaben als Küsterin immer ernst genommen und ihre Pflichten erfüllt. Doch waren es für Katharina Hausteiner keine „strengen Pflichten“ im eigentlichen Sinne – denn sie machte diese Dinge gern und von Herzen.
Im Namen der Kirchengemeinde möchte ich, im Gedenken an Katharina Hausteiner, meinen herzlichen Dank für die vielen Jahre ihres Wirkens als Küsterin aussprechen – für jede Hilfe, jedes ehrliche Wort, jedes freundliche Gespräch. Kurz um: Für ihren treuen und gewissenhaften Dienst als Küsterin.
Ein Vers aus dem 26. Psalm begleitete den Abschied von Katharina Hausteiner: „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.“ Ein Vers, der ihren festen Glauben und ihr Herzblut für die Kirche während ihres langjährigen Dienstes als Küsterin widerspiegelt.
„Ech sein zefrääre!“ – ein typischer Satz von Katharina Hausteiner. Trotz allem, was sie in ihrem langen Leben erlebt und durchgestanden hat. Ich bin mir sicher, so wie sie war, wird sie in Erinnerung bleiben. In all den persönlichen Erinnerungen und Anekdoten, die von ihr erzählt werden. Sie bleibt in Erinnerung. In der Kirchengemeinde und auch in ihrer Kirche, denn „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.“.
Katharina Elisabeth Hausteiner, geb. Schöneweiß
24. August 1921 – 19. Mai 2022
„Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses
und den Ort, da deine Ehre wohnt.“ (Ps 26,8)
Katharina Elisabeth Hausteiner war über 40 Jahre lang als Küsterin in der Kirchengemeinde tätig. Diesen Dienst hat sie mit Herzblut erfüllt. So war in ihrer Arbeit stets ihr tiefer Glaube und die Liebe zu ihrer Kirche spürbar. Mit ihrer einzigartigen Art wird sie in Erinnerung bleiben und bestimmt wird immer mal wieder die ein oder andere Anekdote oder Erinnerung über Katharina Hausteiner erzählt werden.
Wir sind dankbar für ihre langjährige Arbeit in der Kirchengemeinde und ihr großes Engagement. Nun können wir sie in Gottes Nähe und Liebe geborgen wissen. Unser Mitgefühl gilt allen, die um Katharina Hausteiner trauern.
Im Namen der Ev. Kirchengemeinde Gemünden – Bunstruth
Pfrin. Marie – Christine Weidemeyer
Am 15. März 2022 verstarb im Alter von 88 Jahren Pfarrer i.R. Wolfgang Köster. Er komplettiert die lange Liste der Pfarrer unseres Kirchspiels und geht ein in die Geschichte als der mit der kürzesten Verweildauer. Das hatte seinen Grund. Nach dem Tod von Pfarrer Berthold Schimmelpfeng im Jahre 1994 übernahm er als „Springer“ die Vertretung der damals selbständigen Gemeinden Grüsen und Mohnhausen. Dank seiner Lebens- und Berufserfahrung stimmte auf Anhieb die Chemie zwischen ihm und der Bunstruth. Ein Pfarrer mit Leib und Seele. Zum Anfassen. Aufgeschlossen, am Menschen interessiert, mit klarer Haltung und eindeutigem Bekenntnis zu seinem und unserem Gott machte er es vielen leicht. Wolfgang Köster ging auf die Leute zu. Hörte hin. Fragte nach. Erwarb durch seine besondere Art Vertrauen. Gab sich emphatisch. Ums rechte Wort zur rechten Zeit war er nie verlegen. Ohne Konzept, jedoch nie konzeptionslos, kletterte er auf die Kanzel und hielt beeindruckende Predigten. Da er nicht am Manuskript klebte, hatte er die Gemeinde im Blick. Sah in Gesichter. Nahm Sorgen- und Lachfalten wahr. Traf den richtige Ton. Passende Worte. Mit viel Humor und zuweilen dem Schalk im Nacken brachte er eine gewisse Leichtigkeit in die Gemeinden. Dabei verließ er sensibel eingefahrene Pfade, ging neue Wege und schnitt den ein oder anderen alten Zopf ab. Obwohl in Frankenberg wohnend, war Wolfgang Köster stets präsent. Ungewöhnlich für uns mobile Zeitgenossen bewegte er sich beinahe ausschließlich auf Schusters Rappen fort. Autofahren zählte nicht zu seinen Kernkompetenzen bzw. Talenten! Den Rucksack auf dem Rücken marschierte er durch die Bunstruth, traf dabei auf Menschen und kam in Beziehung. Großartiges Seelsorgekonzept. Bei schlechtem Wetter tauchte er mit Chauffeuse auf. Seine Frau Sigrid gehörte mit ins „Team Köster“ und begleitete ihren Mann sehr gerne. Bei Geburtstagsbesuchen
machte er sich zuweilen spontan einen Reim auf den Jubilar. Nicht nur Goethe konnte dichten… Unvergesslich das Krippenspiel mit Erwachsenen in Mohnhausen. Als es nach einem spontanen Wintereinbruch kein Heimkommen mehr gab, übernachtete er nach dem Frauenkreis in Herbelhausen bei Löwers. Wolfgang Köster. Pragmatisch. Praktisch. Gut! Auf Konfirmandenfreizeiten erlebte man ihn als entspannten Leiter, der abends mit Betreuern Mühle oder Dame spielte, stets gewann und für eine angenehme Atmosphäre sorgte.
Als sich 1996 abzeichnete, dass das Kirchspiel einen neuen, festen Pfarrer bekommen würde, machte er ihm mich schmackhaft….Ich persönlich lernte ihn als einen verbindlichen, klugen, charmanten, freundlichen, bodenständigen und glaubhaften Kollegen kennen, den ich gerne um Rat fragte oder anfängliche Unterstützung bat. Theologisch versiert kommentierte er zuweilen kritisch das Zeitgeschehen, ohne dogmatisch zu werden. Die Sanierung des Pfarrhauses nahm er zusammen mit dem Kirchenvorstand professionell in die Hand und tat alles, damit die Gemeinde nach dem plötzlichen Tod von Pfarrer Schimmelpfeng zusammenhielt. Wolfgang Köster kannte eben Gott und die Welt! Wir beide blieben uns auch über seinen offiziellen Ruhestand hinaus verbunden. Folglich stand er weiterhin gerne für Sonntagsgottesdienste zur Verfügung. Hielt den Kontakt zum Posaunenchor, der ihm als leidenschaftlicher Bläser selbstverständlich am Herzen lag.
Lange, lange ist es gut gegangen. Gott ließ ihm Zeit und Raum, sich zu entfalten. Unter Menschen zu sein. Für sie da zu sein. Wolfgang Köster blieb in aller Munde. Doch irgendwann verließen auch ihn die Kräfte. Vieles ging einfach nicht mehr. Was bleibt, ist tiefe Dankbarkeit darüber, ihn kennengelernt zu haben. Ein fröhlicher Zeitgenosse. Glaubhafter Verkündiger. Empathischer Seelsorger. Er passte in unsere Welt.
(Hilmar Jung)
Der diesjährige Weltgebetstag konnte wieder in Präsenz gefeiert werden und fand am 4. März in der Kirche in Grüsen statt. Da wir in der Planungsphase Corona bedingt nicht wussten, ob wir uns tatsächlich in der Kirche treffen konnten, haben wir zusätzlich einen digitalen Gottesdienst vorbereitet. Dieser ist wie immer auf der Website unserer Kirchengemeinde abrufbar.
Als das Motto „Zukunftsplan Hoffnung“ ausgewählt wurde, wusste das Vorbereitungsteam unserer Kirchengemeinde nicht, wie erschreckend aktuell das Thema „Hoffnung“ werden würde. Seit mehreren Wochen erreichen uns furchtbare Bilder aus der Ukraine. Krieg und Zerstörung haben in Europa Einzug gehalten. Tausende Tote, Millionen Menschen auf der Flucht, davon die meisten Frauen und Kinder, das war vor einigen Wochen noch unvorstellbar. Pfarrerin Marie-Christin Weidemeyer zündete ein Friedenslicht an und bat um einen „Zukunftsplan Hoffnung“ für alle, die unter diesem Krieg leiden.
Die Weltgebetstags-Komitees aus England, Wales und Nordirland haben den diesjährigen Weltgebetstag unter dem Motto „Zukunftsplan Hoffnung“ vorbereitet. Passend zu diesen Ländern haben wir den Altar mit Teekannen und -Tassen geschmückt. Zusätzlich brannten sieben Kerzen, stellvertretend für die sieben Weltreligionen, und Regenbogenfahnen, als Zeichen für die Liebe Gottes, bedeckten den Altar.
In der Ländervorstellung haben wir durch eine Dia-Show viel über die Gastgeberländer erfahren. Schöne Landschaftsbilder, prächtige Schlösser, aber auch städtisches Leben in Problemvierteln. In den folgenden Gebeten und Lesungen stand der Bibeltext „Gottes Zukunftsplan setzt auf Hoffnung" (Jeremia 29, 1-14) im Mittelpunkt. Es wurde über die Geschichte der Länder, aber auch über die Probleme von Armut, Gewalt und Missbrauch in der heutigen Zeit berichtet.
Der Chor „Klangfarben“ unter der Leitung von Timo Gleim am Keyboard hat den Gottesdienst wunderbar gestaltet und die Lieder aus England, Wales und Nordirland zusammen mit der Gemeinde gesungen.
Leider konnten wir uns pandemiebedingt nicht wie sonst im Gemeindehaus zu einem gemütlichen Abschluss mit landestypischen Gerichten und Getränken treffen. Stattdessen gab es einen kleinen „Gottesdienst in der Tüte“ zum Mitnehmen, in dem Spezialitäten und Rezepte aus den Gastgeberländern sowie ein „Friedenslicht“ und „Hoffnungssamen“ enthalten waren.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Mitwirkenden: Katharina Gleim, Eva Knierim, Heidi Sack, Ingeborg Schmidtmann, Regina Schneider, Angelika Viereckl, Monika Vöhl und Marie-Christin Weidemeyer. Petra Silbermann-Vackiner hat für den Blumenschmuck gesorgt. Der Chor Klangfarben wurde von Timo Gleim geleitet und von Eva Knierim an den Cajons, Ute Golde am Schellenkranz und Petra Hesterberg und mir an der Klarinette unterstützt. Timo und Katharina Gleim waren zusätzlich für den digitalen Gottesdienst und die Technik zuständig, nochmals vielen Dank!
Claudia Löwer
Das alte Turmkreuz der Mohnhäuser Kirche ist gefunden, entrostet und neu gestrichen worden.
Jetzt hat es einen Platz bekommen auf dem Findling, der auf dem Friedhof steht. Um dessen Fuß können nun Urnenbestattungen stattfinden.
In unserer Landeskirche gibt es seit rund 20 Jahren Notfallseelsorge flächendeckend in unseren Kirchenkreisen. Pfarrer*innen leisten diesen wichtigen Dienst, um Menschen in ökumenischer Weite in akuten Krisensituationen beizustehen. Es ist eine gelebte Form der Nächstenliebe, Menschen in Not zu begleiten, und Grundauftrag der Kirche.
Die Notfallseelsorge versteht sich dabei als Teil der Rettungskette und wird bei Bedarf von den leitenden Einsatzkräften hinzugezogen.
Die Einsätze haben in der Regel mit Betreuung der Angehörigen nach Reanimationen, Suiziden oder bei Überbringung von Todesnachrichten zu tun. Dabei arbeiten wir mit Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zusammen. In der Notfallseelsorge bringen wir Zeit mit und versuchen im ersten Schrecken etwas Orientierung und Stabilisierung zu ermöglichen.
Notfallseelsorge sowie Krisenintervention sind ein Teil der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) unseres Landes und haben über die Jahre ein hohes Ansehen in der Gesellschaft bekommen.
In den Jahren 2019/2020 hat im Main-Kinzig-Kreis ein Pilotprojekt der Landeskirche stattgefunden, Ehrenamtliche in der Notallseelsorge auszubilden. Der erste Kurs wurde im Oktober 2020 in die Dienstgemeinschaft entsendet und ein zweiter Kurs hat im vergangenen Sommer begonnen.
Perspektivisch wollen wir diese Kurse weiterführen und auch im Norden unserer Landeskirche NFS-Kurse für Ehrenamtliche anbieten. Die Ausbildung beträgt derzeit 80 Unterrichtsstunden und ist aufgefächert in ein Wochenende und acht Studiensamstage. Die Ausbildung dauert rund ein Jahr und wird durch Hospitationsphasen ergänzt.
Wenn Sie perspektivisch Interesse an dieser seelsorgerlichen Arbeit und an einer solchen Ausbildung haben, die in unserer Landeskirche weiter geführt werden soll, dann können Sie sich gerne an Ihre Beauftragten für Notfallseelsorge (Kirchenkreis NN, Pfarrer*in NN Tel. xx / Landkreis NN, Pfarrer*in Tel. xx) wenden.
Ich selbst stehe Ihnen natürlich zur Verfügung und suche derzeit Interessierte für einen Kurs im Norden unserer Landeskirche.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an mich wenden!
Landespolizeipfarrer
Ulrich Briesewitz
Beauftragter für Polizei- und Notfallseelsorge
Mobil: 0157 82253153
Sekretariat Michèle Ebbecke 0561 / 9378 1277
