Herzlich Willkommen

auf der Homepage der Ev. Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth


Video-Gottesdienst für Sonntag, 18.04.2021 "Miserikoridas Domini"

aus der Ev. Kirche Mohnhausen mit Pfarrer Hilmar Jung


Die "Ausbildungshilfe" wird 60...

Herzlichen Glückwunsch!

Seit 60 Jahren unterstützt die Ausbildungshilfe unserer Landeskirche junge Leute aus armen Verhältnissen in Asien und Afrika:

in Indien, Indonesien und Kirgisien, in Südafrika, Simbabwe, Tansania, Swasiland, Kenia, Ghana und Kamerun. 

 

Informationen zur Ausbildungshilfe finden Sie auf der Website www.ausbildungshilfe.de

 

Eigentlich sollte das Jubiläum mit einem großen Festgottesdienst gefeiert werden, doch daraus wird aufgrund gegebener Umstände leider nichts...

 

Stattdessen ist ein Musik-Video entstanden zum Son "Let your light shine", dass der Marburger Musiker Jean Kleeb aus Anlass des Jubiläums komponiert hat. Im Video singen Stipendiat*innen aus Asien und Afrika gemeinsam mit Sänger*innen des Chores "Joy of Life" aus Marburg. 

 

Notenblatt & Songtext:

https://www.ausbildungshilfe.de/custom/documents/Let-your-light-shine.pdf

 

Ansprache zum Lied: 

https://www.ausbildungshilfe.de/custom/documents/Let-Your-Light-Shine-Ansprache.docx

 

Traditionell ist die Kollekte der Konfirmationsgottesdienste in unserer Landeskirche für die Ausbildungshilfe bestimmt. Da viele Konfirmationsgottesdienste auch in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise stattfinden können, soll das Video "Let your light shine" in diesen Tagen in den Mittelpunkt gerückt werden.

 

Gern können Sie die Ausbildungshilfe auch finanziell unterstützen:

https://www.ausbildungshilfe.de/de/Spenden.html

 

 


Liebe Leserinnen und Leser,

viele Stimmen sind in den letzten Monaten verstummt. Manche sind es sogar für immer. Plötzlich, unerwartet – oder aber zwar erwartet, aber doch auf schreckliche Weise. Weitere Stimmen sind aus anderen Gründen verstummt. Sie könnten wiederbelebt werden, aber sie schweigen weiter, weil das Schwere dieser Zeit sie so niederdrückt, dass ihnen die Stimme versagt.

 

Viele sind über diese kräftezehrende Zeit der Pandemie hinweg schwach geworden, gesundheitlich und psychisch angeschlagen, ohne große Hoffnung und auf die Hilfe wartend, die nicht zu kommen scheint. Viele sind allein mit ihrem Alter, ihrer Krankheit, ihrem Kummer - und sie fühlen sich von der Politik und von der Gesellschaft alleingelassen.

 

Wie das Virus, so kann auch die Hilflosigkeit und die Sprachlosigkeit jeden treffen. Auch den Starken in den besten Jahren, der fest in seinem Beruf gestanden hat. Auch die jungen Menschen mit klaren Zukunftsplänen, die sich auf einmal nicht verwirklichen lassen. Oder die Familie, die aufgrund unterschiedlicher Ansichten auseinanderbricht. Stark in der Krise sind da auf einmal andere, auch solche, von denen es vielleicht niemand so erwartet hätte.

 

Stark sind zum Beispiel die, die in dieser Zeit die Hilfe am eigenen Leib spüren, die ihnen ihr Glaube gibt. Ein Glaube, der sich aus Bibellesen, Gebeten und guten Gesprächen mit Glaubensgeschwistern speist. Das gibt Kraft, und es verleiht die nötigen Flügel, auch selbst den Mund für die Stummen und Schwachen öffnen zu können.

 

Durch den Glauben werden uns die Augen und vor allem der Mund dafür aufgetan, was eben doch möglich ist, auch in dieser Zeit, in der so vieles ungewiss ist. Wir können nichts so richtig planen – aber wir können im Hier und Jetzt leben und das Beste aus der Situation machen. Dazu gehört ganz gewiss, sich für andere einzusetzen, wie es eben jetzt möglich ist. Ob es nun kleine Hilfestellungen sind, oder ein aufmunterndes Gespräch, ob ein handgeschriebener Brief oder ein Botengang – Corona kann vieles zunichtemachen, aber an der Vernichtung der echten Nächstenliebe scheitert sogar Corona. Und darum, was auch immer kommen mag: Lasst uns füreinander da sein, Schwache und Starke, Stumme und Redner. Kämpfen wir gemeinsam mit den Waffen des Glaubens, um die Sprachlosigkeit und die Ohnmacht dieser Zeit zu überwinden und Wege zueinander zu finden.

 

Für die nächsten Monate wünsche ich Ihnen viel Kraft,

eine gesegnete Passionszeit und Frohe Ostern!

 

Ihre Pfarrerin Katharina Wagner


Warum lässt sich der Pfarrer nicht blicken?

Oder: Verhalten bei Hochzeitsjubiläen

Seit Menschengedenken führen sämtliche Wege anlässlich einschneidender biographischer Ereignisse nicht nach Rom, sondern in die Kirche. Bei Taufen, Trauungen, Konfirmationen oder auch Bestattungen stellen wir uns unter den Segen und die große Hoffnung Gottes. Schließlich wollen wir nur das Beste und in guten Händen sein.

 

 

Mit der Zeit kommen wir jedoch in die Jahre. Es beginnen die Jubiläen. Silberhochzeit. Goldene Hochzeit. Diamantene Hochzeit. Gnadenhochzeit. Manche feiern. Ganz privat. Oder wünschen einen Gottesdienst in der Kirche. Auf dem Saal. Das tun wir Seelsorger sehr gerne. Aber wir müssen es auch wissen! Es gibt nämlich trotz Digitalisierung bei uns (noch) keinen Automatismus, der das Datum Ihres Jubelfestes anzeigt. Wenn Sie also z.B. nach 60 Ehejahren Ihre Diamantene Hochzeit mit einer Andacht in der Kirche, daheim oder auf dem Saal feiern möchten, müssen Sie sich bei mir melden. Gleiches gilt, wenn Sie nur eine Urkunde mit Glückwünschen der Bischöfin erhalten wollen. Und im Gemeindebrief Erwähnung finden. Als Pfarrer weiß ich zwar manches, aber nicht alles. Folglich bin ich auf Ihre Unterstützung angewiesen. Viele feiern öffentlich. Andere halten sich lieber zurück. Das ist die berühmte evangelische Freiheit. Darüber hinaus kenne ich Ihre persönliche Erwartungshaltung nicht. Also. Wenn Sie das volle kirchliche Programm anlässlich Ihres Jubelfestes wünschen - bitte unbedingt bei mir melden. Dann wird der Tag besonders. Alles ist möglich. Sie brauchen nur den Hörer in die Hand zu nehmen!


Geburtstagsbesuche in der Gemeinde

Pfarrerin Emilie Berreth und Pfarrer Hilmar Jung besuchen aufgrund der derzeitigen Corona-Situation zur Zeit keine Geburtstags-Jubilare. Bei seelsorgerischen Anliegen können Sie sich natürlich jederzeit gerne an beide wenden.


Gruß von Pfarrer i.R. Hermann Noll und Pfarrerin Christina Jung

"Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit."

 (Karl Barth, ev. Theologe)

 

...und wir haben uns sehr gefreut und möchten deshalb herzlich danken: für all die freundlichen Worte, Gesten und Geschenke, die uns bei unserem Abschied aus der Kirchengemeinde begleitet haben.

 

Auch wenn wir inzwischen gut in der neuen (alten) Heimat angekommen sind, so denken wir doch oft an Sie/ Euch und vermissen so manche Begegnung mit Ihnen/ Euch.

 

Bleibt behütet!

Mit lieben Grüßen aus Treisbach

 

 

Pfarrer i.R. Hermann Noll und Pfarrerin Christina Jung


Kein (Gottesdienst)plan.

„Es ist normal, verschieden zu sein, denn das Leben ist bunt. Die Macht der Gewohnheit ist so sicher wie das Amen in der Kirche“. Dachte ich bis zum März 2020. Dann der erste Lockdown. Pandemische Erfahrungen. Inzidenzzahlen. Das Ringen um die richtige Richtung. Welchen Weg sollten wir gehen? Welche Schritte müssen sein? Angesagt nun eine hohe Frustrationstoleranz. Unsicherheiten aushalten. Ungewissheiten ertragen. Ratlosigkeiten anerkennen. Reagieren statt Akzente setzen. Alles ist irgendwie vorläufig. Reduziert. Minimiert. Wir sind deprimiert und nicht mehr die Kapitäne, die den Kurs bestimmen. Das Ruder hat der Autopilot in der Hand! Verordneter Stubenarrest. Eltern am Limit. Kinder daheim. Großfamilien vereinsamen. Küssen verboten. Sorgenfalten. Existenznöte. Bitte nichts anfassen. Das Dasein ist nur mit Abstand zu bewältigen. Echte Begegnungen finden nicht statt. Wir sind beileibe nicht coronamüde, sondern inzwischen längst hilflos. Erfahren Kontrollverlust. Erleben ständig aufs Neue, dass wir dem Virus egal sind. Man krempelt die Ärmel hoch - und lässt sich impfen. Backt einen Coronakuchen. Maskiert das Gesicht. Bärte und Haare wachsen. Werden grau. Nichts Neues im Jahre 2 der Pandemie. Wissenschaft und Politik, Gefühl und Verstand, Eltern und Pädagogen, Freiheit und Zwang, Grundrechte und Privilegien, Präsenzgottesdienste und digitale Formate konkurrieren öffentlich um das rechte Maß. Covid-19 beherrscht das Alltagsleben, das sich inzwischen auf die Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Essen und Schlafen, über die Runden kommen und Durchhalteparolen reduziert. Selbst die Inauguration eines neuen Präsidenten der USA und die damit verbundene Kleiderfarbe der First Lady bzw. des Second Gentleman steht unter dem Diktat von Corona. Damit setze man Zeichen. So die Printmedien. Ich weiß nicht. Dem Virus ist das ziemlich egal.

 

Zeichen setzen. Dem Anschein widersprechen. Pläne schmieden. Termine haben. Recht behalten. Unsere Bischöfin ist keine Päpstin, die ein Machtwort sprechen könnte. Und das dann gilt. Für alle und alles. Kirchenvorstände entscheiden eigenverantwortlich vor Ort nach bestem Wissen und Gewissen. Das ist Ausdruck unserer evangelischen Freiheit. Fluch und Segen zugleich. „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand“. Aber wie wirkt es auf unsere Gemeinden, wenn der Staat die Präsenzgottesdienste unter Auflagen zulässt, wir aber die Kirchen schließen und ins Digitale fliehen?! Der Sonntagsgottesdienst im Rahmen des 3. Gebots als Zentrum des Glaubens. Doch weht der Geist nicht, wo er will? Ist das Internet nicht längst Teil unserer Realität!? Ach. Manchmal ist es echt anstrengend, evangelisch zu sein.

 

Mit großer Unterstützung von Timo Gleim stellen wir regelmäßig gern gesehene Gottesdienste ins Netz. Ohne Berührungsängste. Aber mit viel Empathie. Es gibt was aus der Tüte. Oder auf die Hand. Wir reden miteinander auf Parkplätzen und vor Fleischtheken. In Garagen. Zwischen Tür und Angel. Am Telefon und vor der Arztpraxis. Machen uns Mut. Erzählen unser Innerstes. Lachen. Schütteln den Kopf. Werden deutlich. Oder kleinlaut. Jedoch nie gleichgültig. Vieles bleibt möglich, weil ich es will. Wir sollten das, was ist, nicht immer sofort bewerten oder gar mit unserem alten Leben vergleichen. Es mag zwar Gewohnheitsrecht geben, aber es gibt kein Recht auf Gewohnheit. Leben ist und bleibt eine herrliche Herausforderung. Manchmal arge Zumutung. Christenmenschen haben dafür allerdings eine Begabung. Eigentlich 3. Nämlich den Glauben, die Liebe und die Hoffnung. Und die lasse ich mir von niemandem rauben. Höchstens nachfüllen. Momentan sogar im Internet. Auf der Homepage der Gemeinde. In der Tüte.

 

 

Präsenzgottesdienste von März bis Mai, die Karwoche, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten sind momentan wirklich nicht bis ins Detail planbar. Deshalb verzichten wir bis auf weiteres auf den gewohnten Gottesdienstplan in der Mitte des Gemeindebriefes. Schauen Sie bitte regelmäßig auf unsere Homepage (www.kirche-gemuenden-bunstruth.jimdofree.com) und / oder in die Tagespresse. Hier werden Sie rechtzeitig und umfassend darüber informiert, was geht, was läuft oder auch nicht. Die Konfirmationen werden wohl im Juni stattfinden. Hierüber sind wir mit den Eltern im Gespräch.


Freiwilliges Kirchgeld. Oder: Erfreut.

Über Geld und Krankheiten spricht man nicht. Entweder man hat’s. Oder eben nicht. Ließ mich meine Tante Lilly immer wissen. Geld regiert die Welt. Auch so eine Erfahrung. Im vergangenen Herbst bekamen wir Gemeindeglieder ein freundliches Anschreiben der Kirchengemeinde Gemünden - Bunstruth samt Überweisungsträger per Post ins Haus gesandt. Darin wurde mit erklärenden Argumenten um ein „Freiwilliges Kirchgeld“ gebeten, das für konkrete Projekte vor Ort verwandt werden soll. Wir vom Kirchenvorstand entschieden uns für die Sanierung des Gemeindehauses Gemünden sowie die Jugendarbeit. Als Pfarrer und Unterzeichner erreichten mich zahlreiche kritische Anrufe, aber auch interessierte Nachfragen. Wir kamen ins Gespräch. Über Gott und die Welt. Und manchem wurde jetzt erst klar: Das ist ja gar keine Steuer, sondern eine freiwillige Sache. Eine freundliche Bitte. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Übrigens habe ich ebenfalls selbstverständlich ein solches Anschreiben erhalten. Anrede: „Sehr geehrter Herr Jung“. Und weil ich (natürlich) einen Betrag spendete, erhielt ich mein eigenes Dankschreiben.

 

 

Was ich Sie aber eigentlich wissen lassen möchte ist der finanzielle Erfolg. Fürs Gemeindehaus kamen bis dato 3685,00 Euro zusammen. Für die Jugendarbeit 7985,00 Euro. Insgesamt also 11.670,00 Euro. Ein großartiges Ergebnis, das mich nach allem Erlebten dankbar überraschte. Kirchengemeinde am und vor Ort ist vielleicht so etwas wie ein bisschen Heimat. Das Gotteshaus, in dem ich getauft und konfirmiert wurde oder heiratete, der Kindergottesdienst, der Pfarrer, der seit 25 Jahren derselbe ist, Orgelmusik, das Ständchen vom Posaunenchor, die Auftritte des Singkreises, Seniorennachmittage und das Krippenspiel - all das gibt es so nur bei Kirchens. Unaufdringlich. Natürlich selbstverständlich. Ich bin und bleibe deshalb gerne Teil des Ganzen. Und das lasse ich mir manchmal auch etwas kosten. Na klar. Aber freiwillig! - Danke für Ihre Großzügigkeit!


Etwas in eigener Sache aus dem Redaktionsteam

Für unser Digitales Foto-Archiv der Kirchengemeinde sind wir auf der Suche nach Fotos unserer vier Kirchen: – Außen- und Innenaufnahmen von allen Jahreszeiten, gerne auch ältere Aufnahmen, Fotos von Gottesdiensten, einfach alles „rund um die Kirche“, egal ob Digital oder in Papierform. Selbstverständlich bekommen Sie Ihre Leihgaben nach der Abspeicherung zurück. Informationen im Kirchenbüro bei Eva Knierim.



Gruppen und Kreise

Alle Gruppen und Kreise in unserer Kirchengemeinde müssen bis auf weiteres leider weiter ausfallen. Gesundheit und Sicherheit unserer Gemeindeglieder liegen uns nämlich sehr am Herzen!

 

Aktuelle Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

 

Konfirmandenunterricht findet nach Absprache weiter statt.

 

 Lesen Sie unseren aktuellen Gemeindebrief "Einer für Alle!"

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere nächsten Gottesdienste und Andachten!  

 

Wir freuen uns über Lob, Kritik, Vorschläge und vieles mehr in unserem Gästebuch! 


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